2026-09 @ Kulturkrieg gegen Russland

Zeit­zei­chen Port Woling – Über die Eröff­nung eines Kul­tur­krie­ges gegen Russ­land aus­ge­rech­net an einem 1. Sep­tem­ber, dem Antikriegstag


Kulturkrieg am Antikriegstag
Kulturkrieg und Faschismus

Kriegseröffnende Anlässe

Dar­über zu reden, wie man Rus­sen tötet, das ist ja in der BRD der Gegen­wart schon das neue Nor­mal → Brau­ner Pro­pa­gan­dis­ten. Im nächs­ten Schritt geht es darum, den dafür not­wen­di­gen Krieg auch direkt und scharf von Deutsch­land aus gegen Russ­land zu eröff­nen. Eröff­net wird das Ganze – um sein Gesicht zu wah­ren – im bes­ten Fall mit einem Kulturkrieg.

Kriegs­er­öff­nende Anlässe müs­sen dazu her.

Zur ERINNERUNG eine Ana­lo­gie der Zeit » 1. Sep­tem­ber 1939 – Hit­ler behaup­tet, Polen hätte ange­grif­fen » 1. Sep­tem­ber 2026 – die deut­sche Regie­rung macht Russ­land verantwortlich.

Es muss zurück­ge­schos­sen wer­den – mit was auch immer. Wie vor 87 Jah­ren bei Glei­witz? → Staats­lü­gen berei­ten den Weg. Der Anlass – der Droh­nen­vor­fall auf dem Leip­zi­ger Flug­ha­fen in der Nacht zum 05.08.2026. “Auf dem Leip­zi­ger Flug­ha­fen wurde eine mit Spreng­stoff bela­dene Drohne gefun­den. Natür­lich zei­gen die Medien mit dem Fin­ger auf Russ­land. Nur, alle bekann­ten Details spre­chen gegen eine Ver­bin­dung. Das stört Medien wie den Spie­gel nicht, die ihre Leser mal wie­der des­in­for­mie­ren.”1

Und der hel­den­hafte Bus­fah­rer, der die Drohne zu Fall gebracht haben soll, wurde bis heute in kei­nem Medium mehr gese­hen – wo doch Hel­den der “Unsere-Demo­kra­tie der da Oben” sonst immer mit einem Ver­dienst­or­den deko­riert und gefei­ert werden.

Kündigung des Russischen Haus

Über drei Wochen spä­ter, aus­ge­rech­net am 1. Sep­tem­ber 2026, dem Anti­kriegs­tag, ein Tag, an dem vor 87 Jah­ren der 2. Welt­krieg durch den Über­fall Hit­ler­deutsch­lands auf Polen begann, geschieht ein wider­sin­ni­ges Zeit­zei­chen. An die­sem Tag ist das Regie­rungs­vier­tel in Ber­lin kom­plett gesperrt – lt. Ber­li­ner Ver­kehrs­in­for­ma­ti­ons­zen­trale auf­grund des “Geden­kens an den deut­schen Uber­fall auf Polen“.

Doch, über ein Geden­ken hört man nichts von Poli­ti­kern der Schalt­zen­trale der Macht oder ihren Pro­pa­gan­da­me­dien. Statt­des­sen gibt es Ver­kün­dun­gen zum Leip­zig-Vor­fall nach “aus­führ­li­chen Ermitt­lun­gen”, die uns aller­dings keine Beweise offen­ba­ren, son­dern nur Unter­stel­lun­gen bzw. mas­sive, unbe­legte Vor­würfe. Russ­land sei der Täter und Angrei­fer.Hat man an so einem Tag auf­grund die­ser Nach­richt den Volks­zorn gegen sich selbst erwartet?”

Bezeich­nend, pro­vo­ka­tiv, abstrus die Reak­tion Regie­ren­der – par­tout am Anti­kriegs­tag, in einer Zeit orga­ni­sier­ter Geschichts­fäl­schung und Rus­so­pho­bie, erklärt man der Rus­si­schen Föde­ra­tion den Kul­tur­krieg. Das Ber­li­ner Rus­si­sche Haus der Wis­sen­schaft und Kul­tur soll gecan­celt wer­den – in Folge der Kün­di­gung von deut­scher Seite des am 04.02.2011 beschlos­se­nen deutsch-rus­si­schen Abkom­mens über die Tätig­keit von Kul­tur- und Infor­ma­ti­ons­zen­tren.

Wei­ter­hin schließt die Bun­des­re­gie­rung das letzte rus­si­sche Gene­ral­kon­su­lat in der BRD, in Bonn – übri­gens, auch eine Form der Behin­de­rung der in Russ­land anste­hen­den Wah­len für die etwa 300.000 rus­si­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen, die dau­er­haft in der BRD leben. Und zu guter Letzt kün­digt es wei­tere Ver­gel­tungs­maß­nah­men an. Wel­cher Art auch immer – neue Pro­vo­ka­tio­nen und wei­tere Eska­la­tion sind zu erwar­ten.2

Im his­to­ri­schen und poli­ti­schen Kon­text kann man diese offi­zi­el­len Maß­nah­men nahe einer Kriegs­er­klä­rung deuten – …

… zumin­dest aber eröff­net es am Anti­kriegs­tag eine ent­schei­dende Stufe des Kul­tur­kriegs gegen Russ­land, aber auch gegen die eigene Bevöl­ke­rung, die ihre Kriegs­mü­dig­keit abzu­le­gen hat. Die BRD-Regie­rung führt das Land und seine Men­schen in den Krieg, zum drit­ten gro­ßen Feld­zug gen Osten.

Die deut­sche Regie­rung ver­tritt nicht den Wil­len der Mehr­heit des deut­schen Vol­kes. Sie hat den Weg des Ver­ges­sens und Revi­sion der Ergeb­nisse des Zwei­ten Welt­kriegs ein­ge­schla­gen. Ihre Ver­tre­ter mar­schie­ren wie­der in den Stie­feln ihrer faschis­ti­schen Vor­fah­ren. Auch die Men­schen in Russ­land neh­men das sehr wohl wahr. Für das “Weh­ret den Anfän­gen” ist es zu spät.

Da fällt mir eine rus­si­sche Rede­wen­dung ein, die wie­derum der savoy­ische Diplo­mat Joseph de Maistre (damals Bot­schaf­ter bzw. Reprä­sen­tant des König­reichs Sar­di­nien in Sankt Peters­burg) am 27.08.1811 in einem Brief begrün­dete: „Ein Volk bekommt eine Regie­rung, die es ver­dient.” Lässt die Masse die Kri­sen­ma­cher gewäh­ren? Tra­gen wir Mit­schuld? Hat danach wie­der Nie­mand was gewusst? Oder ist eine epo­chale, umwäl­zende Situa­tion noch nicht reif?

Was sonst noch war und folgt

Um nicht zu ver­ges­sen – die 4 Mil­lio­nen Men­schen mit post­so­wie­ti­schem Migra­ti­ons­hin­ter­grund in der BRD – lang­läu­fig Russ­land­deut­sche benannt. Das Rus­si­sche Haus ist für sie ein wich­ti­ges Sym­bol. Eine Schlie­ßung würde 5 % der Bevöl­ke­rung der BRD tief im Her­zen tref­fen. Um auch nicht zu ver­ges­sen – am 30.04.1945 wurde die Fahne der UdSSR bzw. der Sie­ger und Befreier vom Faschis­mus auf dem Reichs­tag gehisst. Heute erle­ben wir, wie Step by Step Sym­bole des Sie­gers, der im dama­li­gen auf­ge­zwun­ge­nen Krieg 27 Mio.Opfer zu bekla­gen hatte, besei­tigt oder ver­bo­ten wer­den. Dazu gehört auch die ange­ord­nete Schlie­ßung des Rus­si­schen Hauses.

Es ist dar­auf hin­zu­wei­sen, dass diese Kün­di­gung nicht ver­trags­ge­mäß erfolgt. Das o. g. Abkom­men regelt die Nut­zung des Grund­stücks an der Fried­rich­straße für 99 Jahre. Laut dem Doku­ment gehört das Grund­stück der BRD und die dar­auf befind­li­chen Bau­ten Russ­land. Ein ergän­zen­des Abkom­men vom 04.09.2013 betrifft die Tätig­keit des Zen­trums und legt fest, dass alle fünf Jahre ein­sei­tig gekün­digt wer­den kann (laut Arti­kel 12, Quelle: oben ver­link­tes Doku­ment). Die­ser Ver­trag ist am 7. Juni 2012 in Kraft getre­ten. Also wäre der nächst­mög­li­che Kün­di­gungs­ter­min der 7. Juni 2027. De facto liegt also eine wider­recht­li­che Aus­wei­sung vor.

Den Erz­feind Russ­land in’s Visier genom­men, ohne dass eine grund­le­gende Berück­sich­ti­gung des Pro­pa­gan­da­kriegs, der Betei­lig­ten, Ursa­chen und mög­li­chen Fol­gen ange­stellt wird. Das glei­che kriegs­be­grün­dende Vor­ge­hen, wie es für nazis­ti­sche Medien Anfang der 30ger im Hit­ler­deutsch­land typisch war. Die Vor­würfe gegen Russ­land nach dem Vor­fall in Leip­zig wer­den durch kei­ner­lei Argu­mente unter­mau­ert – Behaup­tun­gen wer­den ein­fach seit dem Vor­fall in Wie­der­ho­lungs­schleife der Masse ins Hirn imple­men­tiert. Deutsch­land geht erneut und wei­ter den Weg der Eskalation.

Wenn irgendwo in der BRD ein Fahr­rad umfällt, war es immer Russland.

Nie wieder?

Sind Kul­tur, Spra­che, Lite­ra­tur, Musik und die Begeg­nung, das Mit­ein­an­der zwi­schen Men­schen haft­bar für die Poli­tik eines Staa­tes? Das Rus­si­sche Haus ist eine sym­bo­li­sche Bot­schaft für einen Kul­tur­aus­tausch, keine Regie­rungs­in­sti­tu­tion. Kul­tur eröff­net Brü­cken, wie wir es jüngst wie­der in → Brest in Bela­rus sahen. Man darf sie nicht ein­reiße(!) Sie sind immer offen zu hal­ten, wenn wir Ver­stän­di­gung, Mit­ein­an­der und Frie­den wol­len – offen zumin­dest für die Men­schen der Völ­ker, für eine Volks­di­plo­ma­tie, z. B. durch kul­tu­rel­len Aus­tausch, wenn schon die Diplo­ma­tie versagt.

Wer das ver­wei­gert, will den Krieg, wie die Pro­fi­teure der Präda­to­ren­kaste und ihre abstru­sen, poli­ti­schen Büt­tel im Rei­chen­tag und in den Lan­des­par­la­men­ten. Über dem Atlan­tik lachen sich die Dreh­buch­au­to­ren die­ses Zustands zwi­schen der BRD und Russ­lands in’s Fäustchen.

Das deut­sche Volk will kei­nen Krieg. Es will keine ver­hee­rende Eska­la­tion, den ein kor­rup­ter Tie­fer Staat, der die Kri­sen die­ser Zeit schuf, der den aktu­el­len wirt­schaft­li­chen Unter­gang ein­lei­tete, durch einen deut­schen Kriegs­ein­tritt ver­schlei­ern will.

Ein Geden­ken an das NIE-WIEDER durch revan­chis­ti­sche, kriegs­trei­bende Obere glaub­haft ernst neh­men – scheint heute nicht mehr mög­lich. Über­le­gen nicht gerade hier und heute – also wie­der pas­send am 1. Sep­tem­ber – die Akteure in der Rei­chen­kanz­lei, wegen der Aktion Leip­zi­ger Flug­ha­fen zurück­zu­schie­ßen? Siehe der Minis­ter­auf­tritt vor der “Ers­ten Reihe” in der Tages­schau mit Anschul­di­gun­gen ohne Fak­ten­ba­sis gegen Russ­land, wo sogleich Maß­nah­men gegen Russ­land ange­kün­digt wer­den.3

Nach dem man über 3 Jahre nach dem → Nord­Stream-Vor­fall in der Ost­see immer noch nicht den wah­ren Täter prä­sen­tie­ren konnte, gibt es nun wenige Wochen nach Leip­zig den Schul­di­gen? Ich für mei­nen Teil sehe, die Kette der Eska­la­tion war damals und ist heute eröff­net. Hit­ler wollte den Krieg um jeden Preis – wie Heu­tige, die Extre­mis­ten da Oben … die den Krieg wol­len und von ihm pro­fi­tie­ren. Hier meine Erin­ne­rung zu dem Thema 01.09.1939 → Beginn Zwei­ter Welt­krieg.

Russlands Interessen

Was wöllte Russ­land von der BRD erobern? Wofür müsste es dann ein­tre­ten? Die fol­gen­den Fra­gen stellte auch kürz­lich der rus­si­sche Prä­si­dent. Ja, was erlangte Russ­land mit einer Erobe­rung deut­scher Ter­ri­to­rien für einen Mehr­wert? Die deut­sche Staats­ver­schul­dung in Höhe von 2,5 Bil­lio­nen Euro? Ein Land das pro Jahr 50 Mil­li­ar­den Euro Migra­ti­ons­kos­ten trägt? Ein Volk mas­sen­haft ver­dreh­ter Hirne, das glaubt, das Klima beein­flus­sen zu kön­nen, indem es für die ganze Welt CO2 spart? Ein rück­wärts schrei­ten­des Bil­dungs­sys­tem? Eine deso­late Infra­struk­tur? Eine Eisen­bahn, die rück­stän­di­ger ist, als die in Indien? Das deut­sche Poten­zial an Inge­nieu­ren, die Russ­land nicht mehr braucht, weil es wäh­rend der Sank­tio­nen Alles selbst ent­wi­ckelte und gere­gelt bekam, ohne Wasch­ma­schi­nen für benö­tigte Elek­tro­nik zu zer­le­gen? Ein Land ohne wesent­li­che Roh­stoffe und Ener­gie­quel­len? Also warum sollte Russ­land unser Land erobern? Selbst wenn Deutsch­land kapi­tu­lierte, gäbe es für Russ­land hier nichts zu holen.

Also – warum sollte Russ­land dilet­tan­ti­sche Dro­hen in Leip­zig vom Sta­pel lassen?

Wenn Russ­land in Deutsch­land zurück­schla­gen würde, dann ganz bestimmt nicht ama­teur­haft, stüm­per­haft schlecht und unpro­fes­sio­nell, wie in Leip­zig oder zu ähn­li­chen Aktio­nen mitt­ler­weile an ande­ren Orten in Deutsch­land oder auf einem Hüh­ner­stall in Polen.

Russ­land würde ein­zig aus sei­nem legi­ti­men Recht auf Selbst­ver­tei­di­gung han­deln – z.B. gegen Waf­fen­her­stel­ler und mili­tä­ri­sche Leit­zen­tren (z. B. Wies­ba­den), von denen aus Angriffs­hand­lun­gen mir weit­rei­chen­den Rake­ten auf Russ­land geführt wer­den. Um so neben­bei fest­zu­stel­len – wenn deut­sche oder bri­ti­sche Rake­ten auf Russ­land flie­gen und in der Folge Russ­land die Ver­ur­sa­cher angreift, läge somit bei einem Schlag gegen deut­sche und bri­ti­sche Pro­duk­ti­ons­stät­ten und mili­tä­ri­sche Leit­zen­tren kein Angriff vor (weil eben eine Form der Selbst­ver­tei­di­gung für Russ­land). Russ­land hat das übri­gens auch mehr­fach klar gestellt – wie u. a. Maria Sacha­rowa am 27.08.2026 (zur Pres­se­kon­fe­renz des rus­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums nach der Ankün­di­gung durch Lon­don der Lie­fe­rung von M270-MLRS)4.

Denn, von wo ginge denn die wider­recht­li­che mili­tä­ri­sche Gewalt­ak­tion aus – wie schon ein­mal fest­ge­stellt in einem → unge­heu­er­li­chen Leak über Pla­nun­gen deut­scher Gene­räle zum Angriff auf die Krim-Brü­cke? Arti­kel 5 der NATO (zur kol­lek­ti­ven Selbst­ver­tei­di­gung) könnte de jure in Fäl­len des sich Erweh­rens bzw. Gegen­schlags Russ­lands nicht grei­fen. Der Arti­kel ver­weist direkt auf das Recht zur Selbst­ver­tei­di­gung nach Arti­kel 51 der Charta der Ver­ein­ten Natio­nen (Selbst­ver­tei­di­gung als zen­trale Aus­nahme vom all­ge­mei­nen Gewalt­ver­bot)das eben Russ­land wahr­neh­men würde. Arti­kel 51 bezieht sich auf die Defi­ni­tion des Völ­ker­rechts, wonach ein bewaff­ne­ter Angriff vor­liegt, wenn regu­läre Streit­kräfte eine Grenze über­schrei­ten oder ein Staat eine erheb­li­che mili­tä­ri­sche Gewalt­ak­tion gegen einen ande­ren Staat aus­übt. Aber – wen unter den Herr­schen­den im Unwer­te­wes­ten inter­es­siert das schon in sei­nem Drang nach Krie­gen und zur Neu­auf­tei­lung der Welt. Sie haben die Büchse der Pan­dora geöffnet.

Staatslüge als Fundament zur Spaltung

Zurück zum Heute – Staats­lü­gen begrün­den wie­der Krieg, am 01.09.2026 zuerst den Ein­stieg über einen Kul­tur­krieg. De facto ist so ein typi­sches Vor­ge­hen heute und hier­zu­lande ein wei­te­res Zeit­zei­chen des → Faschis­mus in voll­zo­ge­nen Anfän­gen. Faschis­mus und Mili­ta­ris­mus wie­der im Gleich­schritt. Der ein­zige Aus­weg vor einem gro­ßen Krieg scheint noch fol­gen­der: “Der Osten Deutsch­land befreit sich und nimmt wie­der die Rolle des wich­tigs­ten Frie­dens­ga­ran­ten ein, der er bis 1989 war.” Der wider­recht­li­che Eini­gungs­ver­trag und anhän­gende Ver­trags­werke (wie Zwei-plus-Vier-Ver­trag und Ver­trag über den Auf­ent­halt aus­län­di­scher Streit­kräfte) wur­den eh’ viel­fach gebro­chen. Es gilt aktiv in Frage zu stel­len nicht nur das zugrunde lie­gende Sys­tem in der BRD, son­dern auch wie­der und wie­der offen zule­gen das Wesen, die Merk­male der Pro­pa­gan­dis­ten und Staats­lü­gen, die da sind:

  • ein Geflecht aus media­len, mani­pu­la­ti­ven Instru­men­ten wie Tabui­sie­rung, Begriffs­ver­fäl­schung, Ver­schwei­gen, öffent­li­che Lügen, Halb­wahr­hei­ten, inkom­pe­ten­ter Ver­all­ge­mei­ne­rung und ver­hee­ren­der Kategorisierung;
  • ihr Kern aus poli­ti­sche Phra­sen, die ver­meint­lich all­ge­meine, ratio­nale, aner­kannte gesell­schaft­li­che Glau­bens­sätze kenn­zeich­nen sol­len, aber letzt­lich nur gezielte betrü­ge­ri­sche Dem­ago­gie darstellen;
  • eine gezielte stra­te­gi­sche Beein­flus­sung und dem­ago­gi­scher Ter­ror von Staats wegen mit Unter­stüt­zung sei­ner Geheim­dienste und zen­tra­len Medien;
  • ihr mani­pu­la­ti­ver Cha­rak­ter, der sich in ihrem Vor­ge­hen rich­tet gegen die Pres­se­frei­heit und freie Meinungsbildung;
  • eine plumpe und durch­schau­bare Lügen­po­li­tik und → Pro­pa­ganda, die sich schon allein in sei­nem Gesetzt des sich stän­di­gen Wie­der­ho­lens begründet.
Kultur im Kampfherd

Fas­sen wir zusam­men. Mit­ten in Europa ent­steht auf Betrei­ben der deut­schen Regie­rung per Staats­lü­gen ein kul­tu­rel­ler Kampf­herd. Die rus­si­sche Poli­tik ist nicht das fun­da­men­tale Pro­blem. Geschürt wurde das Ganze von Tätern, denen ihre nazis­ti­sche DNA nicht ver­lo­ren ging, ein­zig und allein aus Macht­kal­kül und im Kampf um Ein­fluss­ge­biete des Kapi­tals. Die BRD steht als US-Vasall an der Spitze im Bestre­ben zur Schaf­fung neuer Speer­spit­zen der USA vor den Toren Russlands.

Kul­tur ver­bin­det – aber das darf und soll nicht sein – das Rus­si­sche Haus muss weg. Russ­land wird prä­sen­tiert als das Reich des Bösen – das Feind­bild, damit es die Men­schen hier im Land ver­ste­hen. Der­weil brei­tet sich das Damo­kles­schwert eines neuen Flä­chen­bran­des wei­ter über Deutsch­land aus – sicht­bar über unse­ren Köp­fen. Alle Par­teien der Poli­ti­schen Klasse der BRD wis­sen, was die Stunde geschla­gen hat – und trotz­dem machen sie mit sagen­haf­ter Geschichts­ver­ges­sen­heit wei­ter. Statt Feu­er­lö­scher, z. B. in Form des kul­tu­rel­len Aus­tauschs auf­zu­neh­men, gie­ßen sie alle mehr oder weni­ger Öl in’s Feuer. Ihre Sprach­rohre unter­lie­gen der zuneh­mend nazis­tisch agie­ren­den Gewalt, die jeg­li­che Rechts­grund­la­gen (Grund­ge­setz, Völ­ker­recht, etc.) durch­bre­chen darf. Es geht ihnen nicht um Frie­dens­er­hal­tung, son­dern um Spal­tung und Aggression.

Diese Reak­tion der deut­schen Obe­ren zur Eröff­nung des Kul­tur­kamp­fes ist nur eins von vie­len Zeit­zei­chen, die uns signa­li­sie­ren, der Faschis­mus ist wie­der da.

Alle Men­schen sehen es und immer mehr sind sich bewusst dar­über, dass die Anfänge des Faschis­mus, denen es zu weh­ren galt, wie­der voll­zo­gen sind. Die Faschis­ten sind die Köpfe der „gewähl­ten“, das Sys­tem tra­gen­den Par­teien der Poli­ti­schen Klasse, der Kriegs­par­teien im Rei­chen­tag, der gequirl­ten Braune Soße ihrer Ampeln, die Black­rock-Zög­linge, ihre media­len Schnau­zen und hoch bezahl­ten Orga­ni­sa­tio­nen, über ihnen der Tiefe Staat, die Epstein’sche Präda­to­ren­kaste, die Kri­sen­pro­fi­teure, der deut­sche Impe­ria­lis­mus und Mili­ta­ris­mus, die Geheim­po­li­tik der Kri­sen­ma­cher und schritt­wei­sen Zer­stö­rung von allem Lebens­wer­tem, die Feinde da Oben, die denen da Unten den Kampf ange­sagt haben.

Russlands Stellung

Wird Russ­land mit glei­cher Münze heim­zah­len? Wird es im Gegen­zug das Goe­the-Insti­tut in Russ­land (in Mos­kau, St. Peters­burg und Nowo­si­birsk) schlie­ßen? Ver­mut­lich – gemäß des bibli­schen Rechts­sat­zes aus der Tora (2. Mose 21,24) „Auge um Auge, Zahn um Zahn“.

Rosso­trud­nit­schestwo (die Föde­ral­agen­tur für GUS-Ange­le­gen­hei­ten, inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit und Kul­tur­aus­tausch) jeden­falls zieht fol­gende Bilanz für das Wir­ken des Rus­si­schen Hau­ses: “Seit über 40 Jah­ren ist das Rus­si­sche Haus in Ber­lin eine ver­läss­li­che kul­tu­relle Brü­cke zwi­schen bei­den Völ­kern. In sei­nen Räum­lich­kei­ten befin­det sich die größte rus­si­sche Buch­hand­lung West­eu­ro­pas. … In den letz­ten 15 Jah­ren hat das Rus­si­sche Haus mehr als 3 Mio. Besu­cher emp­fan­gen. Trotz des sinn­lo­sen, für unsere Völ­ker schäd­li­chen und abso­lut bei­spiel­lo­sen Drucks auf das Rus­si­sche Haus in den letz­ten vier Jah­ren zieht jede sei­ner Ver­an­stal­tun­gen in der deut­schen Haupt­stadt regel­mä­ßig ein Publi­kum von 500 bis 700 Per­so­nen an. Zu den jüngs­ten Groß­ver­an­stal­tun­gen zäh­len eine Aus­stel­lung zeit­ge­nös­si­scher rus­si­scher Künst­ler, ein Auf­tritt des Chor­ken­sels „Gne­sinka“, die Vor­füh­rung von mehr als 100 neuen rus­si­schen Fil­men für das deut­sche Publi­kum. … Es fan­den Work­shops und Kurse statt, dar­un­ter auch für Kin­der. Es ist offen­sicht­lich, dass die deut­sche Regie­rung erneut zum Nach­teil der Inter­es­sen ihres Vol­kes han­delt und ver­sucht, lang­jäh­rige inter­na­tio­nale kul­tu­relle Bezie­hun­gen zu zer­stö­ren. Gegen das Rus­si­sche Haus wurde seit Februar die­ses Jah­res auf Anwei­sung der deut­schen Behör­den eine ver­lo­gene Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne ent­fes­selt. In den deut­schen Medien wur­den mehr als 300 unwahre und unbe­grün­dete Ver­öf­fent­li­chun­gen geschal­tet. Unge­ach­tet der Maß­nah­men der deut­schen Seite wird Rosso­trud­nit­schestwo alles daran set­zen, dass die huma­ni­täre Zusam­men­ar­beit zwi­schen Russ­land und Deutsch­land fort­be­steht und die Völ­ker bei­der Län­der wei­ter­hin Kon­takte pfle­gen kön­nen.”5

Krieg, Kulturkrieg und Widerstand

Das Rus­si­sches Haus der Wis­sen­schaft und Kul­tur gecan­celt? Was folgt? Es gibt im Land noch Wider­stand – er ist, fin­det und formt sich. Wir sind über­all auf die­ser Erde … Die Freund­schaft zu Russ­land kann man aus den Köp­fen von vie­len huma­nis­tisch gesinn­ten, fried­lie­ben­den, ver­nünf­ti­gen und selbst­den­ken­den Men­schen nicht rausradieren.

Das Titel­bild die­ses Bei­trags sym­bo­li­siert Vision, Den­ken und Han­deln des huma­nis­tisch gesinn­ten Teils der BRD.

So for­mierte sich auch Wider­stand und Pro­test am 04.09.2026 in Ber­lin am Ort des Gesche­hens (Gemba, japan., auch Genba, Ort der Wert­schöp­fung), in der Ber­li­ner Fried­rich­straße am Rus­si­schen Haus. Etwa 2000 Men­schen pro­tes­tier­ten hier gegen die Schlie­ßung des Rus­si­schen Hau­ses und kriegs­trei­bende Poli­tik ReGIE­Ren­der. Gegen­de­mons­tran­ten skan­dier­ten wie­der ihren nazis­ti­schen Schlacht­ruf “Slava Ukraini” und die Losung “Es gibt kein Recht auf Nazi­pro­pa­ganda” – Letz­te­res eine heute übli­che, sku­r­ill erschei­nende Pro­pa­gan­da­me­thode Herr­schen­der und ihrer Büt­tel der Tatsachenumkehr.

Als die Pro­test­ver­an­stal­tung endete, gab es im Rus­si­schen Haus noch eine letzte, phan­tas­ti­sche Auf­füh­rung “Eugen One­gin“. Was stand doch irgendwo im Rus­si­schen Haus auf einem Bild:

“Wir sag’n nicht adieu, wir sag’n nur Auf Wiederseh’n! Denn von heut’ auf mor­gen kann so viel gescheh’n …

Und nicht nur wir Ost­deut­schen wis­sen – die Sonne geht im Osten auf.

Quellen

(1) Anti-Spie­gel, Tho­mas Röper, Arti­kel vom 08.08.2026, Pro­pa­ganda, Der Spie­gel und der Droh­nen­vor­fall von Leip­zig, 02.09.2026

(2) ARD, Tages­schau, Arti­kel 01.09.2026, Droh­nen-Anschlag am Flug­ha­fen Leipzig/Halle, Bun­des­re­gie­rung macht Russ­land ver­ant­wort­lich, 02.09.2026

(3) Junge Welt, Rein­hard Lau­ter­bach vom 02.09.2026, Wol­len täten sie schon, Sank­tio­nen gegen Russ­lands »Schat­ten­flotte«, 02.09.2026

(4) Merkur.de, Arti­kel vom 28.08.2026, Poli­tik, Russ­land warnt Lon­don vor Rake­ten­tech­no­lo­gie­trans­fer an die Ukraine und droht mit Ver­gel­tung, 02.09.2026

(5) Tele­gram-Kanal MID_Russia, der Lei­ter von Rosso­trud­ni­chestvo, Igor Tschaika am 01.09.2026, Stel­lung­nahme, 02.09.2026

Bilder vom Protest am 04.09.2026
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Nachsatz

Das Thema Erin­ne­rung und Auf­klä­rung bleibt ein am Anfang ste­hen­des Erfor­der­nis – leicht gesagt und schwer getan. Es erfor­dert viel Mut, viele Ideen, Mit­wir­kende, Platt­for­men und eine zuneh­mende sowie enge Ver­net­zung. Port Woling betreibt wei­ter Auf­klä­rung u. a. zu den Themen …

» Anti­fa­schis­mus » Big-Data » Dem­ago­gie » Ermäch­ti­gung » Ethik & Moral » Eutha­na­sie » Exe­ku­tive » Extre­mis­mus » Fana­tis­mus » Faschis­mus » Fata­lis­mus » Finanz­sys­tem » Frak­tale » Freund­schaft » Geden­ken » Glo­bale STASI » Glo­ba­ler Sta­tus quo » Glo­ba­li­tät » Great Reset » Geschichte » Gewalt » Instinkt » Intel­li­genz » Inter­es­sen­kom­plexe » Judi­ka­tive » KI » Krieg » Kriegs­wirt­schaft » Legis­la­tive » Lob­by­is­mus » Macht » Mani­fest » Mani­pu­la­tion » Mas­sen­über­wa­chung » Medien » Mili­ta­ris­mus » Mili­tä­risch-Indus­tri­el­ler-Kom­plex » Neue Moderne » Öko­no­mie » Olig­ar­chie » Pan­de­mie » Par­teien » Patrio­tis­mus » Poli­ti­sche Klasse » Pro­pa­ganda » psy­cho­lo­gi­sche Kriegs­füh­rung » Quan­ten­re­li­gio » Reli­gio­nen » Res­sour­cen » Rote Linie » Schlüs­sel­tech­no­lo­gien » Schein­de­mo­kra­tie » Schwur von Buchen­wald » Sol­dat­sein » Sou­ve­rän » Staats­extre­mis­mus » Tei­len » Ter­ror » Tole­ranz » Tota­ler Staat » Total­im­pe­ria­lis­mus » Tota­li­ta­ris­mus » Umwelt » Ver­fas­sungs­durch­bre­chung » Waf­fen » Wahl­auf­ruf » Wah­len » Wie es begann » Wider­stand » Wifi-Sens­ing und Palan­tir » Whist­le­b­lo­wing » Zio­nis­mus

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