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2026-09 @ Kulturkrieg gegen Russland
Zeitzeichen Port Woling – Über die Eröffnung eines Kulturkrieges gegen Russland ausgerechnet an einem 1. September, dem Antikriegstag
Kulturkrieg am Antikriegstag
Kulturkrieg und Faschismus
Kriegseröffnende Anlässe
Darüber zu reden, wie man Russen tötet, das ist ja in der BRD der Gegenwart schon das neue Normal → Brauner Propagandisten. Im nächsten Schritt geht es darum, den dafür notwendigen Krieg auch direkt und scharf von Deutschland aus gegen Russland zu eröffnen. Eröffnet wird das Ganze – um sein Gesicht zu wahren – im besten Fall mit einem Kulturkrieg.
Kriegseröffnende Anlässe müssen dazu her.
Zur ERINNERUNG eine Analogie der Zeit » 1. September 1939 – Hitler behauptet, Polen hätte angegriffen » 1. September 2026 – die deutsche Regierung macht Russland verantwortlich.
Es muss zurückgeschossen werden – mit was auch immer. Wie vor 87 Jahren bei Gleiwitz? → Staatslügen bereiten den Weg. Der Anlass – der Drohnenvorfall auf dem Leipziger Flughafen in der Nacht zum 05.08.2026. “Auf dem Leipziger Flughafen wurde eine mit Sprengstoff beladene Drohne gefunden. Natürlich zeigen die Medien mit dem Finger auf Russland. Nur, alle bekannten Details sprechen gegen eine Verbindung. Das stört Medien wie den Spiegel nicht, die ihre Leser mal wieder desinformieren.”1
Und der heldenhafte Busfahrer, der die Drohne zu Fall gebracht haben soll, wurde bis heute in keinem Medium mehr gesehen – wo doch Helden der “Unsere-Demokratie der da Oben” sonst immer mit einem Verdienstorden dekoriert und gefeiert werden.
Kündigung des Russischen Haus
Über drei Wochen später, ausgerechnet am 1. September 2026, dem Antikriegstag, ein Tag, an dem vor 87 Jahren der 2. Weltkrieg durch den Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen begann, geschieht ein widersinniges Zeitzeichen. An diesem Tag ist das Regierungsviertel in Berlin komplett gesperrt – lt. Berliner Verkehrsinformationszentrale aufgrund des “Gedenkens an den deutschen Uberfall auf Polen“.
Doch, über ein Gedenken hört man nichts von Politikern der Schaltzentrale der Macht oder ihren Propagandamedien. Stattdessen gibt es Verkündungen zum Leipzig-Vorfall nach “ausführlichen Ermittlungen”, die uns allerdings keine Beweise offenbaren, sondern nur Unterstellungen bzw. massive, unbelegte Vorwürfe. Russland sei der Täter und Angreifer. “Hat man an so einem Tag aufgrund dieser Nachricht den Volkszorn gegen sich selbst erwartet?”
Bezeichnend, provokativ, abstrus die Reaktion Regierender – partout am Antikriegstag, in einer Zeit organisierter Geschichtsfälschung und Russophobie, erklärt man der Russischen Föderation den Kulturkrieg. Das Berliner Russische Haus der Wissenschaft und Kultur soll gecancelt werden – in Folge der Kündigung von deutscher Seite des am 04.02.2011 beschlossenen deutsch-russischen Abkommens über die Tätigkeit von Kultur- und Informationszentren.
Weiterhin schließt die Bundesregierung das letzte russische Generalkonsulat in der BRD, in Bonn – übrigens, auch eine Form der Behinderung der in Russland anstehenden Wahlen für die etwa 300.000 russischen Staatsangehörigen, die dauerhaft in der BRD leben. Und zu guter Letzt kündigt es weitere Vergeltungsmaßnahmen an. Welcher Art auch immer – neue Provokationen und weitere Eskalation sind zu erwarten.2
Im historischen und politischen Kontext kann man diese offiziellen Maßnahmen nahe einer Kriegserklärung deuten – …
… zumindest aber eröffnet es am Antikriegstag eine entscheidende Stufe des Kulturkriegs gegen Russland, aber auch gegen die eigene Bevölkerung, die ihre Kriegsmüdigkeit abzulegen hat. Die BRD-Regierung führt das Land und seine Menschen in den Krieg, zum dritten großen Feldzug gen Osten.
Die deutsche Regierung vertritt nicht den Willen der Mehrheit des deutschen Volkes. Sie hat den Weg des Vergessens und Revision der Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs eingeschlagen. Ihre Vertreter marschieren wieder in den Stiefeln ihrer faschistischen Vorfahren. Auch die Menschen in Russland nehmen das sehr wohl wahr. Für das “Wehret den Anfängen” ist es zu spät.
Da fällt mir eine russische Redewendung ein, die wiederum der savoyische Diplomat Joseph de Maistre (damals Botschafter bzw. Repräsentant des Königreichs Sardinien in Sankt Petersburg) am 27.08.1811 in einem Brief begründete: „Ein Volk bekommt eine Regierung, die es verdient.” Lässt die Masse die Krisenmacher gewähren? Tragen wir Mitschuld? Hat danach wieder Niemand was gewusst? Oder ist eine epochale, umwälzende Situation noch nicht reif?
Was sonst noch war und folgt
Um nicht zu vergessen – die 4 Millionen Menschen mit postsowietischem Migrationshintergrund in der BRD – langläufig Russlanddeutsche benannt. Das Russische Haus ist für sie ein wichtiges Symbol. Eine Schließung würde 5 % der Bevölkerung der BRD tief im Herzen treffen. Um auch nicht zu vergessen – am 30.04.1945 wurde die Fahne der UdSSR bzw. der Sieger und Befreier vom Faschismus auf dem Reichstag gehisst. Heute erleben wir, wie Step by Step Symbole des Siegers, der im damaligen aufgezwungenen Krieg 27 Mio.Opfer zu beklagen hatte, beseitigt oder verboten werden. Dazu gehört auch die angeordnete Schließung des Russischen Hauses.
Es ist darauf hinzuweisen, dass diese Kündigung nicht vertragsgemäß erfolgt. Das o. g. Abkommen regelt die Nutzung des Grundstücks an der Friedrichstraße für 99 Jahre. Laut dem Dokument gehört das Grundstück der BRD und die darauf befindlichen Bauten Russland. Ein ergänzendes Abkommen vom 04.09.2013 betrifft die Tätigkeit des Zentrums und legt fest, dass alle fünf Jahre einseitig gekündigt werden kann (laut Artikel 12, Quelle: oben verlinktes Dokument). Dieser Vertrag ist am 7. Juni 2012 in Kraft getreten. Also wäre der nächstmögliche Kündigungstermin der 7. Juni 2027. De facto liegt also eine widerrechtliche Ausweisung vor.
Den Erzfeind Russland in’s Visier genommen, ohne dass eine grundlegende Berücksichtigung des Propagandakriegs, der Beteiligten, Ursachen und möglichen Folgen angestellt wird. Das gleiche kriegsbegründende Vorgehen, wie es für nazistische Medien Anfang der 30ger im Hitlerdeutschland typisch war. Die Vorwürfe gegen Russland nach dem Vorfall in Leipzig werden durch keinerlei Argumente untermauert – Behauptungen werden einfach seit dem Vorfall in Wiederholungsschleife der Masse ins Hirn implementiert. Deutschland geht erneut und weiter den Weg der Eskalation.
Wenn irgendwo in der BRD ein Fahrrad umfällt, war es immer Russland.
Nie wieder?
Sind Kultur, Sprache, Literatur, Musik und die Begegnung, das Miteinander zwischen Menschen haftbar für die Politik eines Staates? Das Russische Haus ist eine symbolische Botschaft für einen Kulturaustausch, keine Regierungsinstitution. Kultur eröffnet Brücken, wie wir es jüngst wieder in → Brest in Belarus sahen. Man darf sie nicht einreiße(!) Sie sind immer offen zu halten, wenn wir Verständigung, Miteinander und Frieden wollen – offen zumindest für die Menschen der Völker, für eine Volksdiplomatie, z. B. durch kulturellen Austausch, wenn schon die Diplomatie versagt.
Wer das verweigert, will den Krieg, wie die Profiteure der Prädatorenkaste und ihre abstrusen, politischen Büttel im Reichentag und in den Landesparlamenten. Über dem Atlantik lachen sich die Drehbuchautoren dieses Zustands zwischen der BRD und Russlands in’s Fäustchen.
Das deutsche Volk will keinen Krieg. Es will keine verheerende Eskalation, den ein korrupter Tiefer Staat, der die Krisen dieser Zeit schuf, der den aktuellen wirtschaftlichen Untergang einleitete, durch einen deutschen Kriegseintritt verschleiern will.
Ein Gedenken an das NIE-WIEDER durch revanchistische, kriegstreibende Obere glaubhaft ernst nehmen – scheint heute nicht mehr möglich. Überlegen nicht gerade hier und heute – also wieder passend am 1. September – die Akteure in der Reichenkanzlei, wegen der Aktion Leipziger Flughafen zurückzuschießen? Siehe der Ministerauftritt vor der “Ersten Reihe” in der Tagesschau mit Anschuldigungen ohne Faktenbasis gegen Russland, wo sogleich Maßnahmen gegen Russland angekündigt werden.3
Nach dem man über 3 Jahre nach dem → NordStream-Vorfall in der Ostsee immer noch nicht den wahren Täter präsentieren konnte, gibt es nun wenige Wochen nach Leipzig den Schuldigen? Ich für meinen Teil sehe, die Kette der Eskalation war damals und ist heute eröffnet. Hitler wollte den Krieg um jeden Preis – wie Heutige, die Extremisten da Oben … die den Krieg wollen und von ihm profitieren. Hier meine Erinnerung zu dem Thema 01.09.1939 → Beginn Zweiter Weltkrieg.
Russlands Interessen
Was wöllte Russland von der BRD erobern? Wofür müsste es dann eintreten? Die folgenden Fragen stellte auch kürzlich der russische Präsident. Ja, was erlangte Russland mit einer Eroberung deutscher Territorien für einen Mehrwert? Die deutsche Staatsverschuldung in Höhe von 2,5 Billionen Euro? Ein Land das pro Jahr 50 Milliarden Euro Migrationskosten trägt? Ein Volk massenhaft verdrehter Hirne, das glaubt, das Klima beeinflussen zu können, indem es für die ganze Welt CO2 spart? Ein rückwärts schreitendes Bildungssystem? Eine desolate Infrastruktur? Eine Eisenbahn, die rückständiger ist, als die in Indien? Das deutsche Potenzial an Ingenieuren, die Russland nicht mehr braucht, weil es während der Sanktionen Alles selbst entwickelte und geregelt bekam, ohne Waschmaschinen für benötigte Elektronik zu zerlegen? Ein Land ohne wesentliche Rohstoffe und Energiequellen? Also warum sollte Russland unser Land erobern? Selbst wenn Deutschland kapitulierte, gäbe es für Russland hier nichts zu holen.
Also – warum sollte Russland dilettantische Drohen in Leipzig vom Stapel lassen?
Wenn Russland in Deutschland zurückschlagen würde, dann ganz bestimmt nicht amateurhaft, stümperhaft schlecht und unprofessionell, wie in Leipzig oder zu ähnlichen Aktionen mittlerweile an anderen Orten in Deutschland oder auf einem Hühnerstall in Polen.
Russland würde einzig aus seinem legitimen Recht auf Selbstverteidigung handeln – z.B. gegen Waffenhersteller und militärische Leitzentren (z. B. Wiesbaden), von denen aus Angriffshandlungen mir weitreichenden Raketen auf Russland geführt werden. Um so nebenbei festzustellen – wenn deutsche oder britische Raketen auf Russland fliegen und in der Folge Russland die Verursacher angreift, läge somit bei einem Schlag gegen deutsche und britische Produktionsstätten und militärische Leitzentren kein Angriff vor (weil eben eine Form der Selbstverteidigung für Russland). Russland hat das übrigens auch mehrfach klar gestellt – wie u. a. Maria Sacharowa am 27.08.2026 (zur Pressekonferenz des russischen Außenministeriums nach der Ankündigung durch London der Lieferung von M270-MLRS)4.
Denn, von wo ginge denn die widerrechtliche militärische Gewaltaktion aus – wie schon einmal festgestellt in einem → ungeheuerlichen Leak über Planungen deutscher Generäle zum Angriff auf die Krim-Brücke? Artikel 5 der NATO (zur kollektiven Selbstverteidigung) könnte de jure in Fällen des sich Erwehrens bzw. Gegenschlags Russlands nicht greifen. Der Artikel verweist direkt auf das Recht zur Selbstverteidigung nach Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen (Selbstverteidigung als zentrale Ausnahme vom allgemeinen Gewaltverbot) – das eben Russland wahrnehmen würde. Artikel 51 bezieht sich auf die Definition des Völkerrechts, wonach ein bewaffneter Angriff vorliegt, wenn reguläre Streitkräfte eine Grenze überschreiten oder ein Staat eine erhebliche militärische Gewaltaktion gegen einen anderen Staat ausübt. Aber – wen unter den Herrschenden im Unwertewesten interessiert das schon in seinem Drang nach Kriegen und zur Neuaufteilung der Welt. Sie haben die Büchse der Pandora geöffnet.
Staatslüge als Fundament zur Spaltung
Zurück zum Heute – Staatslügen begründen wieder Krieg, am 01.09.2026 zuerst den Einstieg über einen Kulturkrieg. De facto ist so ein typisches Vorgehen heute und hierzulande ein weiteres Zeitzeichen des → Faschismus in vollzogenen Anfängen. Faschismus und Militarismus wieder im Gleichschritt. Der einzige Ausweg vor einem großen Krieg scheint noch folgender: “Der Osten Deutschland befreit sich und nimmt wieder die Rolle des wichtigsten Friedensgaranten ein, der er bis 1989 war.” Der widerrechtliche Einigungsvertrag und anhängende Vertragswerke (wie Zwei-plus-Vier-Vertrag und Vertrag über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte) wurden eh’ vielfach gebrochen. Es gilt aktiv in Frage zu stellen nicht nur das zugrunde liegende System in der BRD, sondern auch wieder und wieder offen zulegen das Wesen, die Merkmale der Propagandisten und Staatslügen, die da sind:
- ein Geflecht aus medialen, manipulativen Instrumenten wie Tabuisierung, Begriffsverfälschung, Verschweigen, öffentliche Lügen, Halbwahrheiten, inkompetenter Verallgemeinerung und verheerender Kategorisierung;
- ihr Kern aus politische Phrasen, die vermeintlich allgemeine, rationale, anerkannte gesellschaftliche Glaubenssätze kennzeichnen sollen, aber letztlich nur gezielte betrügerische Demagogie darstellen;
- eine gezielte strategische Beeinflussung und demagogischer Terror von Staats wegen mit Unterstützung seiner Geheimdienste und zentralen Medien;
- ihr manipulativer Charakter, der sich in ihrem Vorgehen richtet gegen die Pressefreiheit und freie Meinungsbildung;
- eine plumpe und durchschaubare Lügenpolitik und → Propaganda, die sich schon allein in seinem Gesetzt des sich ständigen Wiederholens begründet.
Kultur im Kampfherd
Fassen wir zusammen. Mitten in Europa entsteht auf Betreiben der deutschen Regierung per Staatslügen ein kultureller Kampfherd. Die russische Politik ist nicht das fundamentale Problem. Geschürt wurde das Ganze von Tätern, denen ihre nazistische DNA nicht verloren ging, einzig und allein aus Machtkalkül und im Kampf um Einflussgebiete des Kapitals. Die BRD steht als US-Vasall an der Spitze im Bestreben zur Schaffung neuer Speerspitzen der USA vor den Toren Russlands.
Kultur verbindet – aber das darf und soll nicht sein – das Russische Haus muss weg. Russland wird präsentiert als das Reich des Bösen – das Feindbild, damit es die Menschen hier im Land verstehen. Derweil breitet sich das Damoklesschwert eines neuen Flächenbrandes weiter über Deutschland aus – sichtbar über unseren Köpfen. Alle Parteien der Politischen Klasse der BRD wissen, was die Stunde geschlagen hat – und trotzdem machen sie mit sagenhafter Geschichtsvergessenheit weiter. Statt Feuerlöscher, z. B. in Form des kulturellen Austauschs aufzunehmen, gießen sie alle mehr oder weniger Öl in’s Feuer. Ihre Sprachrohre unterliegen der zunehmend nazistisch agierenden Gewalt, die jegliche Rechtsgrundlagen (Grundgesetz, Völkerrecht, etc.) durchbrechen darf. Es geht ihnen nicht um Friedenserhaltung, sondern um Spaltung und Aggression.
Diese Reaktion der deutschen Oberen zur Eröffnung des Kulturkampfes ist nur eins von vielen Zeitzeichen, die uns signalisieren, der Faschismus ist wieder da.
Alle Menschen sehen es und immer mehr sind sich bewusst darüber, dass die Anfänge des Faschismus, denen es zu wehren galt, wieder vollzogen sind. Die Faschisten sind die Köpfe der „gewählten“, das System tragenden Parteien der Politischen Klasse, der Kriegsparteien im Reichentag, der gequirlten Braune Soße ihrer Ampeln, die Blackrock-Zöglinge, ihre medialen Schnauzen und hoch bezahlten Organisationen, über ihnen der Tiefe Staat, die Epstein’sche Prädatorenkaste, die Krisenprofiteure, der deutsche Imperialismus und Militarismus, die Geheimpolitik der Krisenmacher und schrittweisen Zerstörung von allem Lebenswertem, die Feinde da Oben, die denen da Unten den Kampf angesagt haben.
Russlands Stellung
Wird Russland mit gleicher Münze heimzahlen? Wird es im Gegenzug das Goethe-Institut in Russland (in Moskau, St. Petersburg und Nowosibirsk) schließen? Vermutlich – gemäß des biblischen Rechtssatzes aus der Tora (2. Mose 21,24) „Auge um Auge, Zahn um Zahn“.
Rossotrudnitschestwo (die Föderalagentur für GUS-Angelegenheiten, internationale Zusammenarbeit und Kulturaustausch) jedenfalls zieht folgende Bilanz für das Wirken des Russischen Hauses: “Seit über 40 Jahren ist das Russische Haus in Berlin eine verlässliche kulturelle Brücke zwischen beiden Völkern. In seinen Räumlichkeiten befindet sich die größte russische Buchhandlung Westeuropas. … In den letzten 15 Jahren hat das Russische Haus mehr als 3 Mio. Besucher empfangen. Trotz des sinnlosen, für unsere Völker schädlichen und absolut beispiellosen Drucks auf das Russische Haus in den letzten vier Jahren zieht jede seiner Veranstaltungen in der deutschen Hauptstadt regelmäßig ein Publikum von 500 bis 700 Personen an. Zu den jüngsten Großveranstaltungen zählen eine Ausstellung zeitgenössischer russischer Künstler, ein Auftritt des Chorkensels „Gnesinka“, die Vorführung von mehr als 100 neuen russischen Filmen für das deutsche Publikum. … Es fanden Workshops und Kurse statt, darunter auch für Kinder. Es ist offensichtlich, dass die deutsche Regierung erneut zum Nachteil der Interessen ihres Volkes handelt und versucht, langjährige internationale kulturelle Beziehungen zu zerstören. Gegen das Russische Haus wurde seit Februar dieses Jahres auf Anweisung der deutschen Behörden eine verlogene Informationskampagne entfesselt. In den deutschen Medien wurden mehr als 300 unwahre und unbegründete Veröffentlichungen geschaltet. Ungeachtet der Maßnahmen der deutschen Seite wird Rossotrudnitschestwo alles daran setzen, dass die humanitäre Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland fortbesteht und die Völker beider Länder weiterhin Kontakte pflegen können.”5
Krieg, Kulturkrieg und Widerstand
Das Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur gecancelt? Was folgt? Es gibt im Land noch Widerstand – er ist, findet und formt sich. Wir sind überall auf dieser Erde … Die Freundschaft zu Russland kann man aus den Köpfen von vielen humanistisch gesinnten, friedliebenden, vernünftigen und selbstdenkenden Menschen nicht rausradieren.
Das Titelbild dieses Beitrags symbolisiert Vision, Denken und Handeln des humanistisch gesinnten Teils der BRD.
So formierte sich auch Widerstand und Protest am 04.09.2026 in Berlin am Ort des Geschehens (Gemba, japan., auch Genba, Ort der Wertschöpfung), in der Berliner Friedrichstraße am Russischen Haus. Etwa 2000 Menschen protestierten hier gegen die Schließung des Russischen Hauses und kriegstreibende Politik ReGIERender. Gegendemonstranten skandierten wieder ihren nazistischen Schlachtruf “Slava Ukraini” und die Losung “Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda” – Letzteres eine heute übliche, skurill erscheinende Propagandamethode Herrschender und ihrer Büttel der Tatsachenumkehr.
Als die Protestveranstaltung endete, gab es im Russischen Haus noch eine letzte, phantastische Aufführung “Eugen Onegin“. Was stand doch irgendwo im Russischen Haus auf einem Bild:
“Wir sag’n nicht adieu, wir sag’n nur Auf Wiederseh’n! Denn von heut’ auf morgen kann so viel gescheh’n …
Und nicht nur wir Ostdeutschen wissen – die Sonne geht im Osten auf.
Quellen
(1) Anti-Spiegel, Thomas Röper, Artikel vom 08.08.2026, Propaganda, Der Spiegel und der Drohnenvorfall von Leipzig, 02.09.2026
(2) ARD, Tagesschau, Artikel 01.09.2026, Drohnen-Anschlag am Flughafen Leipzig/Halle, Bundesregierung macht Russland verantwortlich, 02.09.2026
(3) Junge Welt, Reinhard Lauterbach vom 02.09.2026, Wollen täten sie schon, Sanktionen gegen Russlands »Schattenflotte«, 02.09.2026
(4) Merkur.de, Artikel vom 28.08.2026, Politik, Russland warnt London vor Raketentechnologietransfer an die Ukraine und droht mit Vergeltung, 02.09.2026
(5) Telegram-Kanal MID_Russia, der Leiter von Rossotrudnichestvo, Igor Tschaika am 01.09.2026, Stellungnahme, 02.09.2026
Bilder vom Protest am 04.09.2026
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Nachsatz
Das Thema Erinnerung und Aufklärung bleibt ein am Anfang stehendes Erfordernis – leicht gesagt und schwer getan. Es erfordert viel Mut, viele Ideen, Mitwirkende, Plattformen und eine zunehmende sowie enge Vernetzung. Port Woling betreibt weiter Aufklärung u. a. zu den Themen …
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