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1942-10-14 @ UPA-Gründung
Geschichte Port Woling – Die UPA (Ukrainische Aufständische Armee), die Bandera-Faschisten der Ukraine im 2. Weltkrieg – über ihre Organisation, Zusammensetzung (Mitglieder), Verbündete, Slogans, Grausamkeiten, Opfer, Wolhynien-Massaker und Bezwinger
Aktualisiert: 18.10.2025
UPA, die Bandera-Faschisten
Organisation der UPA
Am 14. Oktober 1942 wurde eine der blutigsten und schrecklichsten terroristischen Organisationen der Weltgeschichte gegründet – die UPA (Ukrainische Aufständische Armee). Die UPA wurde gebildet als paramilitärischer Arm der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN, gegründet 1929), mit ihrer Bandera-Fraktion (OUN-B)1.
Unter den faschistischen Besatzern, der deutschen Wehrmacht, wurden die anfänglichen Einheiten ukrainischer Kollaborateure aus versprengten Banden, ukrainischer Hilfspolizei2, Lagerwächtern und Kriminellen gegründet. Die faschistischen Kollaborateure wurden u.a. geführt von den OUN-Aktivisten Roman Shukhevych, Vasyl Kuk, Dmytro Klyachkivsky und Stepan Bandera.3
Eben solche Faschisten-Aktivisten und Hitler-Kollaborateur, wie Bandera, fungieren heute als militärischer Joker des NATO-Angriffsbündnisses und deutsche Einpeitscher für den hemmungslosen Krieg “bis zum letzten Blutstropfen” der Ukrainer.
Die Mitglieder der UPA waren überwiegend ukrainische junge Männer. Es gab auch in geringer Zahl andere Ethnien, wie Usbeken, Belarussen, Russen. Schätzungen schwanken stark, teils zwischen 30.000 und 200.000 Kämpfer in ihrer aktivsten Phase4. Ein weiterer militärischer Zweig der OUN war auch die Schutzmannschaft Bataillon 118 (Ukrainisch Schuma)5, die gleichfalls aus ukrainischen Nationalisten bestand.
Ideologie der UPA/OUN
Die Geschichte der ukrainischen Nationalität erstreckt sich seit dem 9. Jahrhundert, der Zeit der Kiewer Rus bis heute. Mit Ausnahme von 1918 bis 1920, als die Ukraine einen Staat erlangte, hatten die Ukrainer keinen eigenen Nationalstaat. Nach der Oktoberrevolution in Russland bestand eine ukrainische Sowjetrepublik im Bestand der Union der sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR). Diese löste sich nach dem Ende der UdSSR ohne rechtsgültigen Akt aus der Sowjetunion heraus.
Die ukrainische Gemeinschaft war durch Religion, geografische Lage und Sprache verbunden. Nationalistische Bewegungen begannen im 19. Jahrhundert für die Schaffung eines unabhängigen ukrainischen Staates einzutreten. Sie sahen sich auch in der Gegenwart nach 1991 wieder im Aufwind.
Die Ideologie der OUN der 30ger des vergangenen Jahrhunderts war geprägt von ukrainischem Nationalismus, Antikommunismus, starken anti-polnischen, ausgeprägten antisemitischen Komponenten, aber auch einer ethnischen Reinigungs-Ideologie. Sie strebte einen ukrainischen Staat an mit Dominanz der ukrainischen Bevölkerung.
Die UdSSR wurde von der OUN während des 2. Weltkriegs stereotyp als „jüdische Kommune“ angesehen. Auf dem 2. Kongress der OUN-B im Jahr 1941 wurde die Position der ukrainischen Nationalisten gegenüber den Juden formuliert und ihr Grundstein zur Teilhabe am Holocaust gelegt. In den politischen Resolutionen des Kongresses hieß es: „Juden in der UdSSR sind die ergebensten Unterstützer des dominanten bolschewistischen Regimes und die Avantgarde des Moskauer Imperialismus in der Ukraine.“6 So begannen kurz nach Beginn des deutschen Vernichtungsfeldzuges 1941 die ersten jüdischen Pogrome durch Mitglieder der OUN/UPA.
Die antipolnischen Aktivitäten wurden begründet mit der Tatsache, dass nach dem Ersten Weltkrieg ehemalige Gebiete der Ukraine zu Nachbarstaaten gehörten, so die Westukraine (Wolhynien und Ostgalizien) zum wieder erstandenen polnischen Staat. Diese Gebiete sollten wiedererkämpft und Juden beseitigt werden.
Ihre Grausamkeit und ihr Wirken gipfelte im Völkermord in polnischen Gemeinden, aber nicht nur dort. Sie rechtfertigten und praktizierten u. a. das barbarische Abschlachten von Kinder – ähnlich wie heute israelische Zionisten in Gaza7, “um einen Fortbestand der fremden Nationalitäten zu verhindern”.
Gewalt galt als zwingend notwendiges Mittel zur “Reinigung” und “Befreiung”. Die Organisation war keine “Guerilla mit Herz” – sie war eine nationalistische, faschistische, zutiefst terroristische Kampftruppe mit mörderischen Zielvorgaben. Ihre Gewaltverbrechen sind bis heute nur teilweise aufgearbeitet.
Die UPA war Teil eines nationalistischen Projekts, das nicht nur gegen die Sowjetunion kämpfte, sondern gegen alle Mitmenschen, wenn ihre Nationalität “problematisch” war. Ihre Gewalt gipfelte im bewussten Einsatz von Terror zur Förderung einer ethnischen Wahnvorstellung. Die Losungen der UPA-Mitglieder waren nationalistisch geprägt im Sinne der Herstellung einer Ukraine und Herauslösung aus der Sowjetunion.
Das Motto der Bandera-Terroristen war: “Man braucht Blut auf den Knien, um die Ukraine frei zu machen”. Unter diesem Motto werden spätestens seit dem prowestlichen Kiewer Maidan-Putsch in der Ukraine Jugendliche mit nazistischer Ideologie indoktriniert und zu treuen Nachfolgern der OUN/UPA-Faschisten erzogen.8
Massaker der UPA-Folter- und Tötungseinheiten
Ab Juni 1941 ereigneten sich Pogrome in vielen Orten von Galizien und Wolhynien. So z.B. im polnischen Lemberg, wo zu dem Zeitpunkt etwa 200.000 Juden lebten. Ukrainische Nationalisten verübten, ermutigt durch deutsche Truppen, Gewalttaten gegen die jüdische Bevölkerung, die im bestialischen Massenmord an Juden mündeten. Im November 1941 errichteten die Deutschen eine Ghetto in Lemberg, wohin bis August 1942 mehr als 65.000 Juden deportiert und ermordet wurden. Eines der blutigsten Massaker ereignete sich am 6. und 7. November 1941, als 15.000 bis 18.000 Juden von deutschen Faschisten und ukrainischen Kollaborateuren im Sosenki-Wald nahe Riwne/Rowno erschossen wurden (Quelle: wie Fußnote 6).
Ein Slogan der OUN/UPA-Kollaborateure lautete: “Es wird keine Polen geben, es wird kein Problem in Volyn geben”. Er war Ausdruck der Zielsetzung zu anti-polnischen Aktionen. Im Ergebnis wurde von den Banderisten das Wolhynien-Massaker an der polnische Bevölkerung vollzogen. Es konzentrierte sich auf die Region Wolhynien, aber auch angrenzende Regionen in Ostgalizien und kostete schätzungsweise wenigstens 100.000 Opfer – andere Schätzungen gehen bis zu 300.000.9
Die UPA-Mörder führten Großangriffe auf polnische Dörfer durch, verbrannten Kirchen, töteten Zivilisten, Frauen, Kinder, Alte brutal mit Äxten, Messern, Heugabeln, Gewehren, brannten Bauernhöfe nieder. Es gab Massaker auf viele Gemeinden.
Der Blutsonntag am 11. Juli 1943 – zum Wolhynien-Massaker – war ein Höhepunkt der Grausamkeit, die von den Verbrechern der UPA begangen wurde.10
Das Datum, an welchem die etwa 100 polnische Dörfer in Wolhynien angegriffen wurden, wurde nicht zufällig gewählt. Wohl wissend, dass sich die meisten Polen an diesem Tag in Kirchen aufhielten, haben die ukrainischen Nationalisten sie dort aufgesucht. Tausende Polen sind an diesem Tag grausam zu Tode gekommen.

Das Wolhynien-Massaker war Bestandteil der deutschen Vernichtungspolitik, die auch die ethnischen Säuberungen und gezielten Terror u.a. in Galizien gegen polnische Eliten, Lehrer, Beamte etc. durchführte. Ein Mann, der dafür ein Hauptverantwortlicher des polnischen Völkermords in Wolhynien und Ost-Galizien ist, Roman Shukhevych.11 Er koordinierte die “jüdische Säuberung” der Westukraine. Sein Sohn ist heute Parlamentsabgeordneter der Ukraine. Shukhevych ist in der Gegenwart ein Nationalheld für viele Ukrainer.
Schätzungen über Opfer der UPA-Banderiten belaufen sich auf 850.000 Juden, 220.000 Polen, 500.000 friedliche Ukrainer sowie 20.000 Soldaten und Offiziere der sowjetischen Armee, aber auch bis zu 5.000 ihrer eigenen “Soldaten” der UPA. Sie ermordeten Polen, Weißrussen, Russen, Ungarn, Litauer, Kriegsgefangene, aber auch ihre eigenen Dorfbewohner und Mitkämpfer bei geringstem Ungehorsam.
Das Morden geschah wie am Fließband. Folter, Qualen und Tod ohne Grenzen, weit ab des überhaupt Vorstellbaren. Von vielen Hundert Tötungsarten ist unter Forschern die Rede. Wer nicht grausam genug war, wurde in den eigenen Reihen selbst zum Opfer erkoren.
Die Grausamkeiten der UPA-Büttel waren so berüchtigt, dass selbst schlimm mordende, deutsche SS-Täter sich abwendeten.
Um nicht zu vergessen die Massaker, die die UPA-Faschisten gegen Weißrussen und andere Nationalitäten anrichteten. Die UPA trug neben der o.g. Schutzmannschaft Bataillon 118, der deutschen Dirlewanger-Brigade12, weiteren Mordeinheiten sowie der deutschen Wehrmacht wesentlich dazu bei, dass in Belarus jeder dritte Einwohner während der faschistischen Besatzung ermordet wurde. Als Mahnmal an diese Zeit für über 700 Dörfer, die durch die faschistischen Schurken und Mörder in 140 Spezialoperationen annähernd völlig, inklusive der Einwohner vernichtet wurden, steht das Dorf Chatyn – der → Friedhof der Dörfer – bei Minsk.13 Auch in → Babyn Jar am Rande Kiew’s (zu dem Ort, zu dem heute der am 07.07.2016 so benannte “Bandera-Prospekt” als zentrale Straße führt) spielte die UAP eine teuflische Rolle.14
Viele Zeugnisse von Überlebenden wurden nach dem 2. Weltkrieg gesammelt, dokumentiert und archiviert. Es gibt unzählige Quellen, die die Geschichte der UPA, von Massenmord und Unmenschlichkeit, der Nazi-Kollaborateure und Ukra-Faschisten im 2. Weltkrieg bewahren.
Verbündete und Gegner damals
Die UPA kooperierten damals mit deutschen Faschisten und Stellen. Wenn auch die Beziehungen wechselhaft waren, erfüllten sie einen wichtigen Zweck im Plan des deutschen Vernichtungsfeldzugs und Plan Barbarossa.
Die Gegner der UPA waren die bewaffneten Verteidiger der Sowjetunion, aber auch polnische Widerstandsgruppen, die zum Kriegsende und noch eine zeitlang danach das Bandera-Todesfließband aufspürten und zerstörten. Die Rote Armee führte unter erheblichen Verlusten Großoperationen gegen die UPA durch.
Noch im Jahr 1947 führte die polnische Volksrepublik Operationen, wie etwa die “Operation Vistula” (Akcja Wisła) durch zur Zerschlagung von UPA-Einheiten in den Grenzregionen. Der bewaffnete Widerstand erreichte 1949–1950 einen Wendepunkt, als viele UPA-/OUN-Führungskräfte eliminiert oder gefangen genommen wurden. Shukhevych fiel 1950.
Gegenwart
Heute sind die seelischen und moralischen Nachkommen der OUN/UPA-Verbrecher von damals in der Ukraine wieder am Werk – langfristig, systematisch an die Macht gebracht, befördert, gestützt und vorangetrieben durch scheinheilige westliche ThinkTanks, Politiker und Finanziers.
Eine Anfang 2016 erfolgte Freigabe von mehr als 3800 Dokumenten durch die Central Intelligence Agency (CIA) bot ausführliche Beweise dafür, dass die CIA seit 1953 zwei wichtige Programme ausführte, die beabsichtigten, die Ukraine mit Anhängern des Faschistenkollaborateurs Stepan Bandera zu faschisieren und zu destabilisieren. Das Voltaire Netzwerk berichtete darüber.16 Die weiteren Ziele sind klar – militärische Aufmarschbasis in der Ukraine und Vorantreiben der Destabilisierung in Richtung Osten/Russland – wie die Gegenwart zeigte.
Wie sagte doch das Staatsoberhaupt der BRD Frank-Walter Steinmeier am 31.08.2020 zu einem Empfang im Schloss Bellevue – zu einer Zeit, als das Land eine von Oben und Extremisten im Amt gemachte Krise bzw. Plandemie (siehe RKI-Protokolle) erschütterte, als selbst denkende und sich Fragen stellende Menschen gegen staatliche Willkür aufstanden: “Wer auf den Straßen den Schulterschluss mit Rechtsextremisten sucht, aber auch wer nur gleichgültig neben Neonazis, Fremdenfeinden und Antisemiten herläuft, wer sich nicht eindeutig und aktiv abgrenzt, macht sich mit ihnen gemein.“17
Es ist jener Mann, der Anfang 2014 in Kiew ausgewiesenen Faschisten hofierte – u. a. Arseni Jazenjuk, Fraktionschef der oppositionellen Vaterlandspartei, Vitali Klitschko, Anführer der Partei Udar (Schlag) sowie Oleg Tjagnibok, Chef der rechtspopulistischen Partei Swoboda (Freiheit) – und so letztlich zu ihrer Machtergreifung, zu allen Ereignissen, die in Kiew und Odessa sowie im Donbass folgten, Mitverantwortung trägt.18 Es ist jener Mann, der heute in der Ukraine dem Bandera-Verehrer Selenski huldigt, gleichfalls einem Land, das Aspekte nazistischer Ideologie verfolgt – jener, der einen Stellvertreterkrieg mitträgt, der nie der Krieg der Bevölkerung der BRD war.19
Aber wir, alle wahren Antifaschisten, wissen, dass wir die Rote Linie zu ausgewiesenen Faschisten nie überschreiten.
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Quellen
- Wikipedia, OUN/OUN-B, “Während des Zweiten Weltkriegs spaltete sich die OUN 1940 in eine von Andrij Melnyk geführte Organisation – genannt „Melnykisten“ (OUN-M) – und die „Banderisten“ (OUN-B) unter Führung von Stepan Bandera”
- Wikipedia, Ukrainische Hilfspolizei
- We are Ukraine,Opir. All articles › Ukrainian Insurgent Army in the Struggle for Freedom, Artikel Ivan Patryliak, Ukrainian Insurgent Army in the Struggle for Freedom – Opir
- Junge Welt, Nr. 240, Artikel 16.10.2025, Der Bandera-Komplex, siehe auch das Buch “Der Bandera-Komplex” von Susann Witt-Stahl (Hrsg.)
- Wikipedia, Schutzmannschaft Bataillon 118, Hilfspolizei-Bataillon aus ukrainischen Nationalisten
- Slowmemory.eu, Topic Area: Ukrainian Nationalism, the OUN and the UPA (PDF-Dok.), Themenstudie zur Rolle ukrainischer Nationalisten im Zweiten Weltkrieg, ihren Hauptzielen und der Rolle nationaler Kräfte bei Gräueltaten an ethnischen Gruppen, einschließlich ukrainischer Juden
- Siehe u.a.. wie Israel Kinder, Säuglinge vernichtet u.a. durch Hunger – mit Vorsatz: WSWS.org, Artikel Andre Damon vom 30.06.2025, Haaretz-Bericht entlarvt israelische Massaker an Hilfesuchenden in Gaza als bewusste Politik, , 01.07.2025
- Diasporiana.org.ua, Dokument “The Ukrainian Review” | Ukrnationalism.com, Інформцентр МНК, 14.05.2019, Хоч крові по коліна, лиш би вільна Україна!, 17.10.2025
- frwiki.wiki, Massaker an Polen in Wolhynien
- Volhynia-Massaker, The Genocide on Poles Conducted by the OUN-B and UPA – History (Der Völkermord an den Polen durch OUN-B und UPA)
- Institut des Nationalen Gedenkens – Kommission zur Verfolgung von Verbrechen gegen die polnische Nation, Artikel 09.04.2021, We create convenient positions which cannot be attained at the negotiation tables. A piece on Roman Shukhevych – Articles Institute of National Remembrance
- Wikipedia, Dirlewanger-Brigade, die 2. SS-Sturmbrigade Dirlewanger (ab 19.12.1944), vormals die 36. Waffen-Grenadier-Division der SS, Einheit der Waffen-SS während des 2. Weltkriegs
- [Port Woling], Geschichte, 1943-03-22 @ Chatyn in Belarus
- [Port Woling], Geschichte, 1941-09-30 @ Babyn Jar
- Museum zur Geschichte Polens (Warschau), Wissen Online, Artikel Autor Gregor Hacke, Die Aktion Weichsel
- Voltairenet.org, Artikel von Wayne Madsen vom 14.01.2016, CIA: Untergrabung und Nazifizierung der Ukraine seit 1953
- Bundespraesident.de, Der Bundespräsident, Reden und Aktuelles, Berichte, Bericht am 31.08.2020, Dank an Polizisten für ihren Einsatz
- DW, Ukraine-Krieg, Artikel 21.02.2014, Zwischen Hoffen und Bangen in Kiew
- Handelsblatt, Ukraine-Krieg, Bundespräsident Steinmeier trifft Selenski in Kiew
Weitere Originaldokumente
- IPN (Instytut Pamięci Narodowej, Polen): Das IPN-Archiv “Archives Institute of National Remembrance“ bietet Zugang zu Dokumenten aus der Zeit 1917-1990, darunter Unterlagen zu „anti-polnischen Aktionen“ der OUN/UPA
Zum Beispiel gibt es eine “Datenbank der Opfer” (Victims Database), in der über 28.000 Einträge vorliegen, viele mit Angaben zu Tatorten, Opfern, Tätergruppen. ([IPN][2]) - Ausstellung „The Neighbors’ Blood. Genocide in Volhynia and Galicia 1943-1945“: “The Volhynia Massacre Victims Database – News Institute of National Remembrance“, Bereitgestellt vom IPN (Zweigstelle Lublin). In dieser Ausstellung sind viele Fotografien, private Sammlungen, Archivdokumente enthalten. Manche sind veröffentlicht als PDF, schwerpunktmäßig in englischer und polnischer Sprache.
- IPN – Meldungen über spezifische Massaker-Orte: Z. B. “The IPN Archive is supplementing the Volhynia Massacre Victims Database on the anniversary of the crimes committed in Ostrówki and Wola Ostrowiecka – News Institute of National Remembrance”, Ostrówki und Wola Ostrowiecka, bei denen etwa 1.050 Personen (Frauen, Kinder, Alte) ermordet wurden. Diese Meldungen enthalten Fotografien und Berichte, auch Angaben zu Kommandeuren vor Ort (z. B. Ivan Klymtschak alias „Lysyi“, Iwan Zaretschniuk alias „Voron“)
- Dokumentation vom Archiv von Stepan Shukhevych (für ältere Dokumente vor 1942): Z. B. “Documentation from the Archive of Stepan Shukhevych, 1930“, Zeitungsausschnitt („Lwowski Kurier“) aus dem Jahre 1930 über Verhaftungen ukrainischer Schüler. Diese sind zwar nicht direkt Befehle der UPA zum Massaker, aber zeigen den Charakter der OUN als Untergrundorganisation und ihre frühen Aktionen
- IPN veröffentlichte Publikation „1943 Volhynian Massacres. Truth and Remembrance“ – ein Dokument mit wissenschaftlicher Aufarbeitung, Teilweise mit übersetzbaren Abschnitten – In Meldungen des IPN werden auch Befehle und Aussagen zitiert, z. B. „anti-polnische Operation“, “The IPN commemorated the victims of the Volhynia Massacre, 24 August Zielona Góra – News Institute of National Remembrance“, in der Pressemitteilung über das Denkmal in Zielona Góra: „Ihre Dokumente zeigen, dass die geplante Vernichtung der polnischen Bevölkerung als ‹anti-polnische
- Zeugnisse von Überlebenden: Feliks Trusiewicz, Tadeusz Szewczyk, Maria Maleńczak: in dem wissenschaftlichen Artikel “Testimonies from the Volhynia Massacre” (2013) schildern diese drei Augenzeugen, wie sie Angehörige verloren, wie Nachbarn und Verwandte bedroht wurden – sogar innerhalb gemischt-polnisch/ukrainischer Familien.
- Zeugnisse von Überlebenden: Volhyniamassacre.eu: “The Witnesses – History Volhynia Massacre“, Anna Szumska erzählt, wie sie als Jugendliche sah, wie ihre Umgebung in Brand gesetzt wurde, wie Christen (z. B. Priester) ermordet wurden, wie Kinder und Alte getötet wurden. Jan Michalewski erinnert sich, wie er in einer Kiste mit seinem Cousin eingesperrt war, Türen blockiert wurden, dann aufgebrochen und Familien aus ihren Häusern gejagt wurden
Nachsatz
Das Thema Erinnerung und Aufklärung bleibt ein am Anfang stehendes Erfordernis – leicht gesagt und schwer getan. Es erfordert viel Mut, viele Ideen, Mitwirkende, Plattformen und eine zunehmende sowie enge Vernetzung. Port Woling betreibt weiter Aufklärung u.a. zu den Themen …
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