1968-03 @ Der Vietnam-Krieg und My Lai

Krieg Port Woling – Die ewi­gen Kriege des größ­ten Kriegs­ver­bre­chers seit dem 2. Welt­krieg und selbst­er­nann­ten Welthe­ge­mon USA waren immer grau­sam und von Kriegs­ver­bre­chen gekenn­zeich­net. Einer der schlimms­ten US-Feld­züge war der Viet­nam-Krieg und darin am 18. März 1968 das Mas­sa­ker von My Lai.



Quel­len bzw. Ver­zeich­nis der Fuß­no­ten: am Beitragsende

Der Vietnam-Krieg

Nach dem Ende des Indo­chi­na­krie­ges (1954), der im fran­zö­si­schen Kolo­nia­lis­mus wur­zelte, kam es in Viet­nam zwi­schen dem 01.11.1955 bis zum 30.04.1975 zu einem Erobe­rungs­krieg sei­tens der USA, ver­bun­den mit einem Wider­stands- und Befrei­ungs­krieg des kom­mu­nis­ti­schen Nord­viet­nams und des Viet­cong, der Gue­rilla-Bewe­gung Süd­viet­nams für Unab­hän­gig­keit und Sou­ve­rä­ni­tät ganz Viet­nams gegen die US-Aggres­so­ren. Der Krieg war auch Aus­druck des glo­ba­len Ost-West-Konflikts.

Wie immer in US-geführ­ten Krie­gen gab es einen insze­nier­ten kriegs­er­öff­nen­den Anlass für den Kriegs­ein­tritt der USA. → Staats­lü­gen der USA zur Begrün­dung von Krie­gen haben Tra­di­tion. Der Grund für den Viet­nam-Krieg wurde pro­du­ziert im Golf von Ton­kin (Ton­kin-Zwi­schen­fall). Viet­na­me­si­sche Boote beschos­sen angeb­lich zwei US-Kriegs­schiffe. Auf­grund des Ton­kin-Vor­falls ermäch­tigte das USA-Par­la­ment die US-Streit­kräfte zum Kriegs­ein­tritt gegen das kom­mu­nis­ti­schen Nordvietnam.

Der Krieg endete 1975 nach geschätz­ten 2 Mio. zivi­len Opfern sowie 1,1 Mio gefal­le­nen nord­viet­na­me­si­schen und 250.000 süd­viet­na­me­si­sche Sol­da­ten mit der Ein­nahme von Sai­gon (1975) und Wie­der­ver­ei­ni­gung Viet­nams im Jahr 1976. In Viet­nam wird heute der Krieg als „Wider­stands­krieg gegen die USA“ bezeich­net und als Sieg über den Impe­ria­lis­mus gefeiert.

Wäh­rend des Viet­nam-Kriegs kam es immer wie­der zu schlimms­ten Ver­bre­chen der US-Streit­kräfte an der Zivilbevölkerung.

Zu die­sen Kriegs­ver­bre­chen und ihrem Wesen im Fol­gen­den ein kur­zer Abriss.

Das Massaker von My Lai im März 1968
My Lai - Bildautor: Ronald L. Haeberle
Von Ronald L. Hae­berle – Copied from Krysstal.com, “The Acts of the Demo­cra­cies“, Gemein­frei, Link

Eines der grau­sams­ten US-Kriegs­ver­bre­chen in Viet­nam war das Mas­sa­ker am 16. März 1968 im Dorf Mỹ Lai (auch My Lai). US-Sol­da­ten der Kom­pa­nie „Char­lie“ unter dem Kom­mando des US-Offi­zier Wil­liam L. Cal­ley dran­gen in das Dorf ein. Sie ver­mu­te­ten dort vor­geb­lich Kämp­fer des Viet­cong. Sie tra­fen aber nur auf über­wie­gend unbe­waff­nete Zivi­lis­ten – Frauen, Kin­der und alte Menschen.

Sie töte­ten sys­te­ma­tisch in den fol­gen­den Stun­den schät­zungs­weise 500 Zivi­lis­ten. Es kam ohne nen­nens­wer­ten Wider­stand zu Erschie­ßun­gen, Ver­ge­wal­ti­gun­gen und Miss­hand­lun­gen. Ganze Fami­lien wur­den aus­ge­löscht – i.d.R. aus nächs­ter Nähe erschossen.

Es hieß nur noch: “Schieß, schieß – auf alles, was sich bewegt”.

Zunächst wurde das Mas­sa­ker ver­tuscht. Erst durch Whist­le­b­lower, wie Ron Riden­hour, sowie die Recher­che und Bericht­erstat­tung(1) des Jour­na­lis­ten Sey­mour Hersh wurde es 1969 öffent­lich und löste welt­weit Empö­rung aus. Hersh war die zen­trale Quelle und Trieb­kraft zur Auf­klä­rung – ohne ihn wäre das Mas­sa­ker wohl vor­erst ver­bor­gen geblieben.

Gra­vie­rende Kon­se­quen­zen gab es nicht. Nur Wil­liam L. Cal­ley, wurde ver­ur­teilt. Er ver­brachte letzt­lich wenige Jahre unter Hausarrest.

Das Mas­sa­ker wurde zu einem Sym­bol für die mora­li­schen Abgründe moder­ner Kriegs­füh­rung und grau­sams­ter Kriegs­ver­bre­chen der US-Armee.

Der Ort My Lai steht exem­pla­risch für Eska­la­tion von Gewalt gegen Zivi­lis­ten und das Ver­sa­gen mili­tä­ri­scher Füh­rung und Kon­trolle. Er steht auch für die psy­cho­lo­gi­sche und mora­li­sche Belas­tun­gen sowie Abgründe, denen Sol­da­ten des Krie­ges unter­lie­gen, der sie zu ent­mensch­lich­ten Wesen wandelt.

My Lai wurde im Wei­te­ren gut doku­men­tiert und schließ­lich öffent­lich gemacht. Pri­mär­quel­len und Ergeb­nisse offi­zi­el­ler Unter­su­chun­gen, die die sys­te­ma­ti­sche Gewalt (u. a. durch Mord, Ver­ge­wal­ti­gung, Miss­hand­lung) wider­spie­geln, lie­fer­ten u. a. die Peers-Kom­mis­sion im Jahr 1970 mit einem offi­zi­el­len Unter­su­chungs­be­richt der US-Armee. Der Bericht ent­hielt auf etwa 20.000 Seiten

  • Zeu­gen­aus­sa­gen von unge­fähr 400 Zeu­gen(2),
  • die Ergeb­nisse der US Army Cri­mi­nal Inves­ti­ga­tion Divi­sion (CID – eine wei­tere Unter­su­chung nach Auf­de­ckung der Ver­tu­schung und bestä­tig­ten Mas­sen­tö­tun­gen bzw. Ver­sa­gen der Befehls­kette)(3)
  • sowie Ergeb­nisse der Viet­nam War Cri­mes Working Group (des Pen­ta­gon – mit einer inter­nen Unter­su­chungs­ein­heit nach My Lai und tau­sen­den Sei­ten zu Kriegs­ver­bre­chen in Viet­nam)(4).

Heute ist My Lai es eines der best­do­ku­men­tier­ten Kriegs­ver­bre­chen. Zeit­ge­nös­si­sche Zeug­nisse lie­fer­ten auch Whist­le­b­lower und wei­tere Pri­mär­quel­len zur Auf­de­ckung, wie u. a.:

  • Ronald Riden­hour (o.g. Whist­le­b­lower, Briefe, 1969, Samm­lung von Aus­sa­gen von Sol­da­ten , die er an die US-Regie­rung und den Kon­gress sen­dete, die die offi­zi­elle Unter­su­chung aus­löste)(5);
  • Hugh Thomp­son (Heli­ko­pter­pi­lot), Augen­zeuge, der aktiv ver­suchte, das Mas­sa­ker zu stop­pen, er berich­tete unmit­tel­bar danach an Vor­ge­setzte, das Bei­spiel für mora­li­schen Wider­stands inner­halb so einer Situa­tion, orga­ni­sierte die Eva­ku­ie­rung von Über­le­ben­den, ins­be­son­dere Kin­dern, spä­ter von Tei­len der US-Öffent­lich­keit ange­fein­det und iso­liert, 1998 späte/höchste US-Aus­zeich­nung für Tap­fer­keit außer­halb von Kampf­hand­lun­gen)(6);
  • sowie Ron Hae­berle (Armee­fo­to­graf bzw. Com­bat Pho­to­grapher, kein Whist­le­b­lower im klas­si­schen Sinne wie Ron Riden­hour, aber mit ent­schei­den­der Rolle – machte die berühm­ten, spä­ter bestä­tig­ten Fotos vor Ort, ohne seine Bil­der wäre das Aus­maß der Ver­bre­chen wohl viel schwe­rer zu bewei­sen gewe­sen, er machte offizielle/operative, wenig beweis­kräf­tige und mit sei­ner pri­va­ten Kamera die ent­schei­den­den, beweis­kräf­ti­gen pri­va­ten Fotos – Lei­chen­hau­fen von Zivi­lis­ten, Frauen und Kin­der kurz vor oder nach der Erschie­ßung, Sze­nen sys­te­ma­ti­scher Gewalt, genau seine Bil­der mach­ten der Welt klar, dass es sich um Zivi­lis­ten und nicht um Kämp­fer han­delte.)(7).
Weitere Massaker in Vietnam

My Lai war kein Einzelfall.

Bei­spiele für wei­tere schwerste Ver­bre­chen waren u.a.:

  • das Mas­sa­ker von My Khe 1968 (Teil der­sel­ben Ope­ra­tion wie My Lai, hier wur­den eben­falls zahl­rei­che Zivi­lis­ten getö­tet, der Vor­fall war lange Zeit weni­ger bekannt)(8);
  • das Thanh Phong Mas­sa­ker 1969) (am Ort Thanh Phong, mut­maß­lich durch US-Spe­zi­al­ein­heit SEALs)(9);
  • das Son Thang Mas­sa­ker 1970 (am Ort Son Thang, Opfer vor allem Frauen und Kin­der, Täter US Mari­nes)(10).
Kennzeichen der US-Verbrechen in Vietnam-Krieg

Ver­bre­chen des US-Mili­tärs hat­ten Sys­tem. Sie waren gekenn­zeich­net u. a. durch:

  1. sys­te­ma­ti­sche Gewalt gegen Zivi­lis­ten und orga­ni­sierte mili­tä­ri­sche Ope­ra­tion, wie die Ope­ra­tion “Speedy Express” (1968–69, Region Mekong-Delta mit tau­sen­den zivi­len Opfern(11), die Ope­ra­tion „Search and Des­troy“ (Ope­ra­tio­nen einer Stra­te­gie zur Zer­stö­rung von Dör­fern, um Viet­cong zu bekämp­fen, ein­her­ge­hend mit einer mas­si­ven Tötung unbe­waff­ne­ter Zivi­lis­ten, Zer­stö­rung von Häu­sern, Ver­trei­bun­gen)(12);
  2. che­mi­sche Kriegs­füh­rung, wie dem Ein­satz von Agent Orange (1961–1971, groß­flä­chi­ger Ein­satz von Ent­lau­bungs­mit­teln, mit lang­fris­ti­gen Fol­gen, wie Krebs, Fehl­bil­dun­gen, Umwelt­zer­stö­rung)(13);
  3. Luft­krieg und Flä­chen­bom­bar­de­ments (in Nord- und Süd­viet­nam, mas­sive Bom­bar­die­rung von Dör­fern, Infra­struk­tur, mit hoher Zahl zivi­ler Opfer)(14);
  4. Ein­satz von Napalm (Brand­bom­ben gegen Dör­fer, schwerste Ver­bren­nun­gen bei Zivi­lis­ten)(15);
  5. das Phoe­nix-Pro­gramm (des CIA, mit dem Ziel der Zer­schla­gung des Viet­cong-Netz­werks und Metho­den wie Fol­ter, gezielte Tötun­gen)(16);
  6. Fol­ter, Gefan­ge­nen­miss­hand­lun­gen (sowohl durch US-Trup­pen als auch süd­viet­na­me­si­sche US-Kol­la­bo­ra­teure(17);
  7. Doku­men­tierte Ein­zel­fälle (Mas­sa­ker an Dorf­be­woh­nern, Ver­ge­wal­ti­gun­gen durch Sol­da­ten, gezielte Tötung von Gefan­ge­nen, Ver­stüm­me­lun­gen von Lei­chen)(18).

Viele Fälle sys­te­ma­ti­scher Gewalt gegen Zivi­lis­ten wur­den bestä­tigt, aber zumeist straf­recht­lich nicht ver­folgt. Es gab also bei Ver­bre­chen nicht nur ein­zelne „Aus­rei­ßer“. Das Grauen besaß wie­der­keh­rende Mus­ter sys­te­ma­ti­scher Gewalt gegen Zivilisten.

Und wie­der steht hier die Frage: “Wie kön­nen Men­schen Men­schen töten?”

His­to­ri­ker spre­chen hier­bei von sys­te­mi­schen Pro­ble­men (Stra­te­gie, Druck, Feindbild).

Systemische Probleme im Krieg (Vietnam-Krieg) …

… sie waren und sind pri­mär begrün­det in der Erobe­rungs­stra­te­gie des US-Impe­ria­lis­mus. Es waren zuerst sytem­be­dingte, von Erobe­rung, öko­no­mi­schen Inter­es­sen und Ideo­lo­gie gelei­tet. In der Folge der pri­mä­ren Stra­te­gie erleb­ten wir u. a.:

  1. Pro­bleme einer „Body Count“-Stra­te­gie (ein Pro­blem der zwin­gen­den, befoh­le­nen mili­tä­ri­sche Erfolgs­mes­sung, Anzahl getö­te­ter Feinde);
  2. das Pro­blem, dass Vietcong’s waren schwer von Zivi­lis­ten zu unter­schei­den waren (Sol­da­ten zähl­ten Zivi­lis­ten als Feinde(19);
  3. das Pro­blem der mili­tä­ri­schen Stra­te­gie der „Search and Des­troy“-Dok­trin (Dör­fer durch­su­chen, mut­maß­li­che Feinde töten, Infra­struk­tur zerstören);
  4. die Kon­se­quenz, dass ganze Regio­nen als „Feind­ge­biet“ behan­delt wur­den (Zivi­lis­ten auto­ma­tisch unter Ver­dacht stan­den)(20);
  5. das pro­pa­gan­dis­tisch begrün­dete psy­cho­lo­gi­sche Pro­blem der Ent­mensch­li­chung des Geg­ners (viele US-Sol­da­ten wur­den geprägt durch ras­sis­ti­sche Spra­che, Dar­stel­lung aller Viet­na­me­sen als poten­zi­elle Feinde – mit der Wir­kung eines Sin­kens der mora­li­sche Hemm­schwelle bei der “legi­ti­men” Anwen­dung von Gewalt gegen Zivi­lis­ten(21);
  6. das Pro­blem des Dau­er­stress, der Angst und des Gue­ril­la­krieg (unsicht­ba­rer Geg­ner, Hin­ter­halte, Minen, Fal­len, keine kla­ren Front­li­nien), in des­sen Folge Sol­da­ten oft mit Angst, Rache und Über­re­ak­tion reagier­ten(22);
  7. das Pro­blem des Ver­sa­gens der Füh­rung (ein zen­tra­ler Punkt: Offi­ziere tole­rier­ten oder igno­rier­ten Über­griffe, teils direkte oder indi­rekte durch ihre Befehle zur Härte, wie z. B. in My Lai Warn­zei­chen igno­riert wur­den) – in der Folge wer­den Ver­bre­chen dann oft nicht gemel­det oder ver­tuscht(23);
  8. Kaum straf­recht­li­che Kon­se­quen­zen (wenige Ver­ur­tei­lun­gen, Signal­wir­kung, geringe Abschre­ckung, Gefühl von Straf­frei­heit(24);
  9. Insti­tu­tio­nelle Ver­tu­schung (Berichte wer­den her­un­ter­ge­spielt, Beweise igno­riert, z. B wurde My Lai über ein Jahr lang geheim gehal­ten)(25);

Sicher, die vor­ge­zeig­ten Pro­bleme exis­tier­ten (exis­tie­ren heute in sol­chen Krie­gen des Wes­tens), kön­nen aber die Ver­bre­chen nicht im Gerings­ten ent­schul­di­gen. KRIEG und MAXIMALPROFIT hei­ßen die Worte, die Unmensch­lich­keit begrün­den. Alle Sol­da­ten waren nicht zwin­gend Täter und an Kriegs­ver­bre­chen betei­ligt. Einige ver­such­ten aktiv, Ver­bre­chen zu ver­hin­dern (z. B. wie in My Lai oben geschildert).

Krieg bedingt Ent­mensch­li­chung. Das Volk von Viet­nam musste sys­te­ma­ti­sche Kriegs­ver­bre­chen im völ­ker­recht­li­chen Sinne erleiden.

Das Sys­tem hat die Bedin­gun­gen geschaf­fen, unter denen sol­che Taten wahr­schein­li­cher wur­den. Diese Bedin­gun­gen wider­spie­geln sich in der mili­tä­ri­schen Stra­te­gie, in Befehls­struk­tu­ren, in poli­ti­schen und sogar reli­giö­sen Ziel­vor­ga­ben, in Aus­bil­dung und Ideo­lo­gie und eben den sys­te­mi­schen Pro­ble­men. Gewalt gegen Zivi­lis­ten ent­ste­hen durch Kriegs­stra­te­gie, Füh­rungs­kul­tur, Anreiz­sys­teme und ent­glei­tende Kon­trolle, struk­tu­rell begünstigt.

*

Wolf­gang Kiessling (alias Woling – www.port-woling.net, alias Wolle Ing – www.wolle-ing.de)

Quel­len / Fußnotenverzeichnis

(1) Deutsch­land­funk, Archiv, Viet­nam­krieg, Arti­kel von Otto Lan­gels, 28.03.2021, Das Mas­sa­ker von My Lai und seine Folgen

(2) Time, 25.11.1974, THE MILITARY: Clo­sing the My Lai Case

(3) History, 1969, Sey­mour Hersh breaks My Lai Mas­sacre story 

(4) Wiki­pe­dia, Viet­nam War Cri­mes Working Group

(5) Wiki­pe­dia, Ronald Riden­hour

(6) History (siehe Fuß­note 3) sowie wei­tere Quel­len wie Peers Com­mis­sion Report (1970, ent­hält Thomp­sons Aus­sa­gen und detail­lierte Rekon­struk­tio­nen + US Army Cen­ter of Mili­tary History (offi­zi­elle mili­tär­his­to­ri­sche Einordnung)

(7) Wissenschaftliche/seriöse Dar­stel­lun­gen im Buch “Kill Any­thing That Moves” ( inves­ti­ga­ti­ves Sach­buch des US-ame­ri­ka­ni­schen His­to­ri­kers und Jour­na­lis­ten Nick Turse, erst­mals 2013 ver­öf­fent­licht) + Buch “Four Hours in My Lai” (inves­ti­ga­ti­ves Sach­buch von Michael Bil­ton und Kevin Sim aus dem Jahr 1992 mit sehr genauer Rekon­struk­tion der Ereig­nisse Minute für Minute)

(8) Peers-Kom­mis­sion, US Army War Cri­mes Files, U.S. Natio­nal Archi­ves (Ori­gi­nal­bil­der und mili­tä­ri­sche Doku­mente), Library of Con­gress (Bild­samm­lun­gen und Kontextmaterial)

(9) Berichte in New York Times (2001), Aus­sa­gen von Vete­ra­nen, Pentagon-Dokumente

(10) US Mili­tär­ge­richt, Gerichtsakten

(11) US Army Inspec­tor Gene­ral Bericht (1972). Kevin Buck­ley (News­week), Nick Turse (Kill Any­thing That Moves)

(12) Pen­ta­gon Papers (1971), Mili­tär­be­richte, His­to­ri­sche Forschung

(13) Depart­ment of Veterans Affairs, Natio­nal Aca­demy of Sci­en­ces, zahl­rei­che epi­de­mio­lo­gi­sche Studien

(14) Pen­ta­gon Papers, US Air Force Daten, His­to­ri­sche Studien

(15) Foto­do­ku­men­ta­tion (z. B. „Napalm Girl“), Mili­tär­be­richte, Presseberichte)

(16) S-Kon­gress­an­hö­run­gen (1971), CIA-Doku­mente, His­to­ri­sche Analysen

(17) Viet­nam War Cri­mes Working Group, Militärakten

(18) Pen­ta­gon-Archi­ven, Viet­nam War Cri­mes Working Group

(19) Pen­ta­gon Papers, Kill Any­thing That Moves

(20) Pen­ta­gon Papers, US-Militärdokumente

(21)“Kill Any­thing That Moves” (Fuß­note 7), Veteranenberichte

(22) Mili­tär­psy­cho­lo­gi­sche Stu­dien, Zeitzeugenberichte

(23) Peers-Kom­mis­sion (1970), US Army CID

(24) Mili­tär­ge­richts­ak­ten, Viet­nam War Cri­mes Working Group

(25) Sey­mour Hersh, Pentagon-Dokumente

Nach­satz

Das Thema Erin­ne­rung und Auf­klä­rung bleibt ein am Anfang ste­hen­des Erfor­der­nis – leicht gesagt und schwer getan. Es erfor­dert viel Mut, viele Ideen, Mit­wir­kende, Platt­for­men und eine zuneh­mende sowie enge Ver­net­zung. Port Woling betreibt wei­ter Auf­klä­rung u. a. zu den Themen …

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