Widerstand dem Krieg – Teil 3

Aktion Port Woling – Schlüs­sel zur Kom­mu­ni­ka­tion. Es herrscht Klas­sen­krieg. Ihn for­ciert die Klasse der Präda­to­ren und Super­rei­chen. Einen Weg haben sie erkannt – uns Infor­ma­tio­nen zu ver­weh­ren. Nur IHRE Nar­ra­tive und Kanäle sind gewollt. Unser Wider­stand bedarf daher auch beson­de­rer Metho­den der Kommunikation.



Schlüssel zur Kommunikation im Widerstand

Internet und seine Schranken

Nicht nur Res­sour­cen (siehe, Ener­gie, Öl) wer­den sie uns neh­men oder zur Ver­knap­pung füh­ren. Daten und Infor­ma­tion sind der hei­lige Gral für die Masse, vor allem zu deren Durch­blick, aber auch zu deren Orga­ni­sa­tion. Neh­men sie uns zu gege­be­ner Zeit auch das? Dann haben sie (ver­meint­lich) keine Pro­bleme mehr mit der Oppo­si­tion sowie ihren Infor­ma­ti­ons- und Orga­ni­sa­ti­ons­mög­lich­kei­ten per digi­ta­lem Netz – dann wäre Schicht im Schacht.

Es gibt keine Schand­tat mehr, zu denen Obere nicht bereit sind. Viele Wege füh­ren nach Rom – z. B. die Straße Hor­mus mit vie­len wich­tigs­ten Strän­gen für die welt­weite Cloud-Infra­struk­tur und glo­ba­len Daten­ver­kehr, die man mal in einer Fal­se­Flag-Aktion weg­bla­sen könnte oder im ein­fachs­ten Fall ein Span­nungs­fall im Lande, der dann Will­kür jeder Form zulässt, auch das Kap­pen der Kommunikation.

Jenen, die spe­zia­li­siert sind auf Diver­si­ons­akte, Ablen­kungs­ak­tio­nen sowie kriegs- und kri­sen­er­öff­nende Ter­ror­akte, die sie ande­ren in die Schuhe schie­ben, wie die Ukra-Faschis­ten, der zio­nis­ti­sche, israe­li­sche Mos­sad, NSA/CIA oder sons­tige Mit­glie­der der Glo­ba­len STASI (der Ex-Kolo­ni­al­mächte und des gerade unter­ge­hen­den Möch­te­gern-Hege­mon USA), aber auch den deut­schen gehei­men Diens­ten, die, wie selbst offen zuga­ben, auch bis zur Tötung Oppo­si­tio­nel­ler gehen, ist ALLES zuzu­trauen.

KONSPIRATION im Klas­sen­kampf ist wie­der ange­sagt sowie im legi­ti­men Kampf gegen Kriegs­trei­ber, wach­sen­den Mili­ta­ris­mus und Faschis­mus. Umso wich­ti­ger in Zei­ten, in denen sie Jeden und Alles mit­tels Inter­net kon­trol­lie­ren. Kom­mu­ni­ka­tion und Kon­ver­sa­tion für Auf­klä­rung und Wider­stand – gegen Kri­sen­ma­cher, Krieg, Kriegs­trei­ber, Mili­ta­ris­mus und Faschismus.

Aber WIE? Jedem Selbst­den­ken­den ist zu raten – berei­tet euch auf so einen Fall ohne Inter­net vor.

Das WIE ist heute eine ent­schei­dende Frage. Sie steht in einer Situa­tion, in der sich Obere und ihre → Glo­bale STASI, die UKUSA-/Fi­ve­Eyes-Kaker­la­ken samt → Palan­tir so sicher füh­len. Über uns schwebt das Damo­kles­schwert, dass sie uns selbst­er­mäch­ti­gend und will­kür­lich in einem aus­ge­ru­fe­nen Span­nungs­fall Han­dys und Inter­net kom­plett sperren.

Ja, ler­nen wir vom Wider­stand vor 100 Jah­ren. Klas­si­sche Metho­den wären ggf. wie­der ange­bracht, wie das → Flug­blatt. Oder fin­den wir Wege, uns aus­zu­tau­schen – und wenn es nur Rauch­zei­chen oder Nach­rich­ten per Brief(Friedens-)tauben sind? Haben wir auch Mög­lich­kei­ten moder­ner Tech­no­lo­gien? Beschäf­ti­gen wir uns mit allen Wegen.

Krisenerprobte Wege und die neue Welt

Ein Face­book-Freund, der freie Jour­na­list Klaus Sulei­man Kuf­ner (Kul­tur, Poli­tik, Inter­na­tio­na­les, ein Schwer­punkt Isla­mi­sche Geo­po­li­tik), berich­tete mir in einer öffent­li­chen Kon­ver­sa­tion Ende April 2026, dass im Irak-Krieg 2003 das Inter­net auch tot war. Zur Bericht­erstat­tung nutzte man das VAE-Satel­li­ten­netz “Thuraya” (das in den USA gesperrt sei) um Infor­ma­tio­nen nach Europa zu über­spie­len. Inner­halb des Iraks wur­den Sprech­funk­an­la­gen genutzt, die wohl zu einem pas­sa­blen pro­vi­so­ri­schen Inter­net führ­ten. Inzwi­schen habe auch China ein Satel­li­ten-Netz für Tele­fo­nie und Inter­net auf­ge­baut, das auch kom­mer­zi­ell nutz­bar sei und etwa nur ein Drit­tel an Kos­ten von Star­link auf­werfe – die chi­ne­si­schen Pro­jekte dazu “Qian­fan” (auch “Space­sail” oder “G60 Star­link”) – betrie­ben von Shang­hai Space­com Satel­lite Tech­no­logy (Abk. SSST, Aus­bau seit 2024 – bis 2030 in nied­ri­gen Erd­um­lauf­bah­nen mit über 15.000 Satel­li­ten), “Guo Wang” (ein staat­li­che Pro­jekt zur Schaf­fung glo­ba­ler Breit­band-Inter­net­ab­de­ckung mit geplan­ten 13.000 Satel­li­ten sowie “Honghu-3” (eine Mega­kon­stel­la­tion und wei­te­res Netz­werk). Chi­ne­si­sche For­scher wür­den Laser-Ver­bin­dun­gen tes­ten, die Daten­ra­ten von 1 Gbit/s bis zu 100 Gbit/s ermög­li­chen. Hin­ter­grund seien geo­po­li­ti­sche Erwä­gun­gen auch in Bezug auf die natio­na­len Sicher­heit sowie eine breite Nut­zung der Tech­no­lo­gien (dual-use, also zivil und mili­tä­risch). Es han­delt sich letzt­lich bei die­sen die Gesell­schaft tra­gende Tech­no­lo­gien um staat­lich kon­trol­lierte Infra­struk­tu­ren, und nicht um Macht­vol­les in pri­va­ter Hand. Das ist der beson­dere posi­tive Aspekt, der im west­li­chen Sys­tem eben nicht so prak­ti­ziert wird.

Übri­gens, auch Russ­land setzt gerade Pen­dants zum Star­link-Satel­li­ten­netz­werk von SpaceX um. Das Sili­con-Val­lay, das von einem ewi­gen Mono­pol aus­ging, ent­wi­ckelt sich zuneh­mend in vie­len Berei­chen neuer Tech­no­lo­gien zum Tal der Zurück­ge­blie­be­nen, wo Deutsch­land schon längst ange­kom­men ist.

Ja, und Sulei­man erwähnte auch das Thema klas­si­scher Sprech­funk­sys­teme für Not­si­tua­tio­nen – Sys­teme vie­ler ein­zel­ner Geräte, die auto­ma­tisch und selb­stän­dig in Rei­hen gekop­pelt wie Host und Ser­ver, wie „Hotspot“-Antennen fun­gie­ren, die so Ama­teur­funk­sta­tio­nen bis zu 3000 km im Radius die Kom­mu­ni­ka­tion ermöglichen.

Die Frage steht im Raum – wie wäre es u. a. mit einem eige­nen, glo­ba­len Internet …

… ohne Ser­ver, ohne Pro­vi­der, OHNE CHANCE für Neu­sprech, Think­pol, Big­Brot­her, ohne Ein­griffe eines Minis­try of Truth, ohne Angst vor Gedan­ken an Ver­än­de­rung, die Obere als Thought­cri­mes einstufen.

Frei­den­kende brau­chen ein Netz zur Kom­mu­ni­ka­tion und für freie Gedan­ken. Neue Tech­no­lo­gien gehö­ren nicht nur den Herr­schen­den. Die gute Nach­richt – wir kön­nen so ein Netz haben. Es gehört nur etwas Ener­gie dazu – natür­lich keine kri­mi­nelle, wie es Obere zur Genüge haben.

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Meshtastic – ein Weg

Meshtastic, der Schlüssel im Notfall

Sym­bol­bild – Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form im Widerstand

Fol­gende Zei­len sol­len nur ein Impuls sein, um über alter­na­tive Wege der (elek­tro­ni­schen oder sons­ti­gen) Kom­mu­ni­ka­tion recht­zei­tig nach­zu­den­ken. Wie gesagt, viele Wege füh­ren nach Rom.

Schauen wir uns zum Thema Kom­mu­ni­ka­ti­ons­netz­werk für den Not­fall das Lora-Mesh-Netz­werk an – auch Mesh­Core genannt. Es wäre bei­spiel­haft so ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Funk­sys­tem zur Über­tra­gung von Text, Posi­tio­nen und Sen­sor­da­ten für den Not­fall – eben ein Mesh­ta­stic-Not­funk­netz­werk.

Denn, Not­funk ist keine Theo­rie – Not­funk ist Vor­be­rei­tung, auch Vor­be­rei­tung des Widerstand.

Funk­tion ohne Inter­net oder Pro­vi­der. Ideal in Kri­sen, für unge­störte Kommunikation.

Wenn Alles aus­fällt oder Inter­net unter­bun­den wird, funk­tio­niert es weiter.

LoRa-Lang­stre­cken­funk­ge­räte sind belie­big ein­setz­bar als Cli­ent, Rou­ter und Sen­so­ren. Die Basis­tech­no­lo­gie ist die LoRa-Tech­no­lo­gie (LoRa = Long Range, LoRa-Lang­stre­cken­funk­ge­räte) einer glo­ba­len IOT-Infra­struk­tur (Inter­net of Things). Die Hard­ware arbei­tet auf der Basis der Soft­ware der freien Open-Source-Platt­form Mesh­ta­stic. Die Soft­ware ist kein Hexen­werk, quell­of­fen, netz­un­ab­hän­gig, nicht teuer, arbei­tet ver­schlüs­selt, legal, nicht ort- bzw. auf­klär­bar wie Funk (je nach dem, wie kon­fi­gu­riert) – eine Funk­an­wen­dung auf Basis der LoRa-Funk­tech­nik zur Über­mitt­lung von kur­zen Text­nach­rich­ten (Chat, Direkt­nach­rich­ten), GPS-Posi­tio­nen, kleine Tele­me­trie­da­ten (Sen­sor­werte etc.) und sehr klein struk­tu­rierte Daten­pa­kete.

Sprach­funk, Audios, Videos oder Fotos sind im Mesh­ta­stic-Netz­werk nicht mög­lich, da die Stärke der Reich­weite sowie ihres gerings­ten Ener­gie­be­darfs der gesen­de­ten Pakete erst durch ihre nied­rige Daten­rate (typisch nur einige hun­dert Bytes pro Sekunde) ent­steht. Es gibt expe­ri­men­telle Ansätze z. B. stark kom­pri­mierte Sprach­schnip­sel, aber das Ergeb­nis ist geprägt durch hohe Latenz, schlechte Qua­li­tät, ist nicht nicht all­tags­taug­lich. Sprach­funk benö­tigt einen höhe­ren Auf­wand, wie hier unter dem Notfunknetzwerk.de beschrieben.

In Europa darf die­ses Funk­sys­tem ohne wei­tere Lizenz oder Geneh­mi­gung völ­lig legal auf den dafür vor­ge­se­he­nen Fre­quenz­be­rei­chen betrie­ben werden.

Das Lora-Mesh-Netz­werk ist ein netz­un­ab­hän­gi­ges, dezen­tra­les Pro­jekt eines Open-Source-Mesh-Netz­werk, besteht aus vie­len, ein­zel­nen, dezen­tra­len Kno­ten­punk­ten – wie in einem frak­tal ver­bun­de­nen Netz. Das Kredo des Pro­jekts: “Zusam­men sind wir stark.” Es kann ver­schlüs­selte Text­nach­rich­ten, GPS-Posi­tio­nen und Tele­me­trie­da­ten über­tra­gen – ganz ohne Mobil­funk­mas­ten, WLAN oder Inter­net­in­fra­struk­tur. Die Ver­bin­dung zwi­schen 2 Kno­ten (Gerä­ten) kann über viele, ver­schie­dene Rou­ten ver­lau­fen. Der Aus­fall eines Kno­ten­punk­tes unter­bricht keine Kom­mu­ni­ka­tion – die bleibt dann eben über eine andere Route auf­recht. Also eine aller­bes­tens geeig­nete Lösung für Not­fall­si­tua­tio­nen – wie bei Black­Outs oder ande­ren Not­la­gen, in denen das klas­si­sche Inter­net und damit die übli­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wege nicht mehr arbei­ten – not­falls auch mit­tels der Mesh-Netz­werks die gesamte Erde überspannend.

Für die Mit­wir­ken­den ist kein Mobil­funk­netz, kein WiFi oder WLAN erfor­der­lich. Alles geschieht abseits bestehen­der Infra­struk­tur – ohne Fest­strom, ohne Mobil­funk, ohne Internet.

Klingt für den Inter­net-Freak und Neu­land-Bezwin­ger fast wie ein Mär­chen. Wie sieht das kon­kret aus – was benö­tigt man, um dabei zu sein? Es sieht erst­mal kom­pli­ziert aus – man kann aber in ein­fa­chen Schrit­ten begin­nen. Und man kann Step by Step mehr Mög­lich­kei­ten nut­zen sowie sich in eine inter­es­sante Com­mu­nity zuneh­mend ein­zu­brin­gen – um sich im Not­fall mit rela­tiv nahen oder auch weit ent­fern­ten Ver­wand­ten, Freun­den oder Mit­kämp­fern im Wider­stand auszutauschen.

Meshtastic-HARDWARE

Schema - Lora-Mesh-Netzwerk
Schema – Lora-Mesh-Netzwerk

Als Hard­ware benö­tigt man ein Mesh­ta­stic-Funk­ge­rät – dazu ein Smart­phone (mit oder ohne SIM Karte) oder einen Blue­tooth-taug­li­chen PC mit einer App als Mesh­ta­stic-Dienst­pro­gramm. Es gibt auch spe­zi­elle Mesh­ta­stic-Funk­ge­räte mit ein­ge­bau­ter Tas­ta­tur. Im ein­fa­chen Fall besorgt man sich ein Gerät mit Tas­ta­tur, wobei sol­che Geräte teu­rer sind. Alter­na­tiv ist halt ein Mesh­ta­stic-Gerät, das sich mit einem Smart­phone oder iPhone per Blue­tooth zur App auf dem Handy kop­pelt (Bedie­nung dann über die Handy-App) mög­lich. Die Hard­ware gibt es im Elek­tronik­han­del und in diver­sen Onlineshops.

Um eine lange Betriebs­dauer zu gewähr­leis­ten ohne stän­di­ges Akku-Laden, ist spe­zi­elle Mesh­ta­stic-Hard­ware für extrem nied­ri­gen Strom­ver­brauch aus­ge­legt. Die Reich­weite von einem Gerät zum nächs­ten (also bei einer Direkt­ver­bin­dung) ist sehr unter­schied­lich. Sie kann Über­tra­gung über große Ent­fer­nun­gen geben – Rekorde lie­gen bei über 300 km (Stand 2024). In der Stadt Stadt (viele Gebäude) liegt sie eher bei 500 m bis 2 km, in Vor­or­ten und länd­li­chen gebie­ten bei 2 bis 10 km und bei freier Sicht (Line of Sight) 10 bis 50 km oder in opti­ma­len Fäl­len bis 100 km oder bei opti­ma­ler Posi­tion (Hügel, Turm) auch deut­lich mehr. Beim Rou­ten über zwi­schen­ge­la­gerte Geräte ent­ste­hen große Reich­wei­ten über tau­sende Kilometer.

Die Hard­ware-Vor­aus­set­zung für eine Direkt­ver­bin­dung (bis 2 km) sind min­des­tens 2 Mesh­ta­stic-Funk­ge­räte und bei gro­ßen Ent­fer­nun­gen wei­tere im Netz­werk zum Rou­ten der Ver­bin­dung. Opti­mal wäre es, man unter­stützt durch einen aut­ar­ken Per­ma­nent­be­trieb ein gro­ßes Netz­werk. Die Geräte (im Selbst­bau oder Fer­tig­ge­räte) soll­ten immer in Betrieb sein und mög­lichst aut­ark arbei­ten, um einem Netz­werk (auch im Not­fall) immer dien­lich zu sein. D.h., sie müs­sen je nach Ver­wen­dungs­zweck besit­zen:5

  • Funk­ge­räte-Hard­ware (u. a. Gerä­te­ty­pen LoRa-Node – mit Mesh­ta­stic, u. a. “Mesh­ta­stic Node Hel­tec V3 LoRa” – Plug & Play Off-Grid Radio),
  • Geräte mit oder alter­na­tiv ohne Tas­ta­tur bei Kopplung/Steuerung per Blue­tooth über eine PC oder bes­ser Handy-App,
  • aus­ge­stat­tet mit genug Ener­gie­spei­cher (USB-Power­bank ab 1500 mAh, bes­ser ≥ 10 000 mAh, optio­nal LiFePO4 für Dauerbetrieb),
  • ggf. USV-fähige Power­bank mit Pass-Through oder 12 V-Pufferakku,
  • Hard­ware im wet­ter­fes­ten Gehäuse (IP65, an einem fes­ten Stand­ort oder mobil),
  • gute Anten­nen (z.B. 1/4-Wel­len-Stab­an­tenne für den Start (bes­ser Ground­plane oder Collinear),
  • einen hoher, freier Stand­ort (Dach, Mast, Hügel),
  • mög­lichst Blitz-/Über­span­nungs­schutz,
  • Solar­pa­nel 10–30 W + mit MPPT-Reg­ler für aut­ar­ken Betrieb,
  • optio­nal ange­brachte Sen­so­ren (z.B. für Was­ser­stand, Regen, Umwelt, Luft­qua­li­tät, Tem­pe­ra­tur, Luft­feuchte, Luftdruck).

Auf wel­cher Fre­quenz? Das Mesh­Core-Netz­werk funk­tio­niert welt­weit. Ver­schie­dene Fre­quenz­be­rei­che haben sich eta­bliert – in Europa vor­wie­gend die Fre­quenz 433MHz. In Deutsch­land hat sich für die Mesh­ta­stic-Kom­mu­ni­ka­tion 868 MHz durch­ge­setzt (Region Code, Beschrei­bung, Fre­quenz­be­reich, Sen­de­vo­lu­men in %, Sen­de­leis­tung in dBm ⇒ EU_868, Euro­pean Union 868MHz, 869.4 – 869.65, 10, 27). Alter­na­tiv hat sich in der EU auch eta­bliert 433 MHz (EU_433, Euro­pean Union 433MHz, 433.0 – 434.0, 10, 12).

Meshtastic-SOFTWARE

Um zur Kom­mu­ni­ka­tion unge­stört die Pri­vat­sphäre der Teil­neh­mer zur waren, ist in der Mesh­ta­stic-Soft­ware eine Nach­rich­ten­ver­schlüs­se­lung inte­griert. Mesh­ta­stic ist auf Git­Hub6 ver­füg­bar. Die frei­wil­li­gen Hel­fer des Pro­jekts inves­tie­ren ihre per­sön­li­che Zeit, um die Mesh­ta­stic-Soft­ware zu pro­gram­mie­ren und ste­tig zu ver­bes­sern. Diese Soft­ware ist auf der Hard­ware (den Funk­ge­rä­ten) zu fla­shen – klingt kom­pli­ziert, ist aber gleich­falls kein Hexen­werk. Die Hard­ware bekommt die Soft­ware und das per Blue­tooth gekop­pelte Handy (oder der PC) die App zur Nut­zung des Ganzen.

Die Soft­ware sichert auf effi­zi­en­teste Art und ver­schlüs­selt (AES-256-Ver­schlüs­se­lung) in Ver­bin­dung mit der Hard­ware eine Direkt­ver­bin­dung oder Ver­bin­dung über wei­tere Rou­ter-Geräte – also eine reine Peer-to-Peer-Ver­bin­dung zum Netzwerk.

Meshtastic-COMMUNITY

Mit­wir­ken­der kann Jeder wer­den – im ein­fachs­ten Fall, um mit Freun­den und Ver­wand­ten zu kom­mu­ni­zie­ren. Infor­ma­tio­nen kann man über­tra­gen zum gesam­ten Netz­werk, zu aus­ge­such­ten Grup­pen­teil­neh­mern oder ein­zel­nen Teil­neh­mern. Die Anspra­che erfolgt per ein­deu­ti­ger Node-ID (ver­gleich­bar mit einer Tele­fon-Num­mer oder einem Account-Namen im sozia­len Netzwerk).

Pro­jekt­in­ter­es­sierte kön­nen sich auf der inter­na­tio­na­len Home­page des Open Source Pro­jekts meshtastic.org infor­mie­ren, den Fort­schritt auf Git­Hub beob­ach­ten oder auch mitmachen.

Bei­spiel­haft für eine Com­mu­nity steht »MESH HESSEN«1 – eine Com­mu­nity der Mesh­ta­stic-Fami­lie, die daran arbei­tet, ein Mesh-Netz­werk aus solar­be­trie­be­nen Mesh­ta­stic-Funk­ge­rä­ten in Hes­sen auf­zu­bauen. Jeder der ein güns­ti­ges Aut­ark betrie­be­nes Node bei sich zuhause, auf der Arbeit oder wo auch immer auf­baut, ist bereits Teil die­ser Community.

Meshtastic-START

Im Netz­werk – von Men­schen für Men­schen. Was ist Step by Step zu tun? Hier der Start in weni­gen Schritten:

Die Steps in aller Kürze:

  1. Gerät, Antenne, Energiespeicher
  2. Fla­shen und App (Mesh­ta­stic-Firm­ware fla­shen, App kon­fi­gu­rie­ren, Region, Frequenzband);
  3. Gruppe und Schlüs­sel (Grup­pen-Key, Kanal­name, Node-ID, Testnachrichten);
  4. Stand­ort und Übung (Hoher, freier Stand­ort, wöchent­li­che Kurz-Übun­gen (Ruf­zeit, Lage­mel­dung, Check-in).

Die Schritte etwas aus­führ­li­cher:

Für eine Mini­mal­kon­fi­gu­ra­tion zwi­schen 2 Orten mit ~1 km Abstand ist Mesh­ta­stic heute erfreu­lich unkom­pli­ziert. Mit freier Sicht oder nor­ma­ler Dorf- oder Vor­stadt­be­bau­ung rei­chen oft schon zwei Stan­dard­ge­räte ohne bestehende Rou­ter. Der Mini­mal­auf­bau besteht aus einem 2er Node-Meshtastic-Netz.

  1. Hard­ware kau­fen (2 Geräte): Für Ein­stei­ger sind diese Geräte geeignet: 
    • Spar­kleiot 868Mhz Hel­tec LoRa32 V3 Node Deve­lo­p­ment Board Lo güns­tig, beliebt Einstieg/Basteln
    • LILYGO T-Beam V1.2 Mesh­ta­stic ESP32 LoRa WiFi BLE GPS TTGO D GPS inte­griert, robust Outdoor/feste Nodes
    • LILYGO T-Echo LoRa SX1262 868MHz Board NRF52840 GPS RTC NFC fer­tig auf­ge­baut, Akku, strom­spa­rend kom­for­ta­bler Einsatz
    • zum “ein­fach mal star­ten”: 2× Hel­tec V33 rei­chen völ­lig, dazu USB-C-Kabel, kleine 868-MHz-Antenne, Power­bank oder USB-Netzteil
  2. Firm­ware instal­lie­ren: Pro­zess mit­tels Mesh­ta­stic Web Flas­her, wie auf der offi­zi­el­len Mesh­ta­stic-Pro­jekt­seite7, Vor­ge­hen:
    • Gerät per USB anschließen
    • Web-Flas­her öffnen
    • Gerät aus­wäh­len
    • Firm­ware flashen
    • zwei­tes Gerät ebenso
  3. Smart­phone-App installieren: 
    • Android » Mesh­ta­stic Android App
    • iPhone » Mesh­ta­stic iOS App
  4. Geräte kop­peln – je Gerät: 
    • Gerät ein­schal­ten
    • Blue­tooth aktivieren
    • App öff­nen » „Neues Gerät verbinden“
    • Node benen­nen, z.B. “Haus”, “Werk­statt”
  5. Kanal kon­fi­gu­rie­ren: für ein pri­va­tes Mini-Netz: 
    • beide Geräte auf den­sel­ben Kanal setzen
    • glei­che Ver­schlüs­se­lung (PSK)
    • Region auf » “EU_868”
  6. Test­ver­bin­dung herstellen 
    • dann Direkt­nach­richt senden
    • Broad­cast testen
    • Signal­werte beobachten
    • bei 1km: meist pro­blem­los, beson­ders bei Fens­ter­platz, Dach­bo­den, Außenantenne
    • spä­ter soll­ten sich beide Geräte auto­ma­tisch sehen
  7. Reich­weite ver­bes­sern (optio­nal):
    • bes­sere 868-MHz-Antenne
    • Gerät höher platzieren
    • Fenster/Dach statt Keller
    • feste Strom­ver­sor­gung
    • Hin­weis: Schon wenige Meter Höhe machen oft enorme Unterschiede
  8. Kar­ten und Netz visualisieren 
    • Mesh­ta­stic Map
    • Alter­na­tive: Mesh­ta­stic World Mapper
  9. Infor­ma­tion über Mesh­ta­stic-Com­mu­ni­tys, z.B. Hessen/Thüringen:
    • In Hes­sen exis­tiert bereits ein recht akti­ves Community-Netz
    • in Com­mu­ni­tys fin­det man: regio­nale Kanäle, MQTT-Zugang, Fre­quenz-/Pre­set-Emp­feh­lun­gen, Kar­ten, Com­mu­nity-Wiki, Telegram-Gruppen
  10. Inte­gra­tion in die Com­mu­nity, um Teil des grö­ße­ren Meshs zu werden 
    • Com­mu­nity-Kanal nut­zen – gemein­sa­men Kanal kon­fi­gu­rie­ren, pas­sende Kanal-PSK übernehmen
    • LoRa-Pre­set anpas­sen: ein vor­de­fi­nier­tes Funk­pro­fil, das fest­legt, wie die Funk­über­tra­gung tech­nisch arbei­tet (Fre­quenz, Kanal, LoRa-Modem­pa­ra­me­ter, Short Slow oder Long Fast)
    • der Kanal-PSK ist der Schlüs­sel zur Ver­schlüs­se­lung eines Kanals
    • MQTT-Zugänge (ein MQTT-Gate­way) nicht zwin­gend – ver­bin­den ein loka­les Mesh­ta­stic-Funk­netz zusätz­lich über das Inter­net mit ande­ren Meshes
  11. Ggf. wei­tere aut­arke Geräte als Rou­ter beschaf­fen, instal­lie­ren und integrieren
  12. Tes­ten, erfah­ren, verbessern …

Ergo

So, Freunde und Kampf­ge­fähr­ten – das war’s für ein aut­ar­kes Mesh­ta­stic-Not­funk­netz­werk. Ich bin zwar im Bereich neuer Tech­no­lo­gien in inter­na­tio­na­len Pro­jek­ten erfah­ren, aber genauso wenig wie die meis­ten unter uns ein Funk­spe­zia­list. Sicher gibt es auch wei­tere Wege tech­ni­scher Kom­mu­ni­ka­tion. Nur, es gilt wie immer in unse­rem Leben » Lear­ning by Doing | Обучение через действие 🙂 Wie gesagt, Nichts ist ein Hexen­werk UND viel­leicht mal essen­zi­ell für Leben und Kämp­fen. Hel­fen unter­ein­an­der erhöht den Effekt. Ihr wisst: “Einen Fin­ger kann man bre­chen – 5 Fin­ger sind eine Faust!” Über wei­tere Wege zur Kom­mu­ni­ka­tion oder Hin­weise und Erfah­run­gen zur wei­te­ren Ergän­zung die­ser Abhand­lung bin ich dankbar.

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Quellen:

(1) Meshtastic.at, Was ist Mesh­ta­stic, 06.05.2026

(2) Meshtastic.org, Off-Grid Com­mu­ni­ca­tion For Ever­yone, 06.05.2026

(3) Smartnmagic.com, ein Leit­fa­den – Mesh­ta­stic Hard­ware, 06.05.2026

(4) Meshhessen.de, deut­sche Com­mu­nity der Mesh­ta­stic-Fami­lie, 06.05.2026

(5) Not­funk­netz­werk, Hard­ware-Emp­feh­lun­gen, 06.05.2026

(6) Mesh­ta­stic Git­hub, Mesh­ta­stic Open Source, decen­tra­li­zed mesh net­wor­king eco­sys­tem, 06.05.2026

(7) Mesh­ta­stic-Flas­her, FLASHER – web­ba­sier­tes Tool, um Mesh­ta­stic-Firm­ware zu fla­shen, 06.05.2026

Hin­weis: Diese Infor­ma­tion steht in kei­ner Ver­bin­dung zum Mesh­ta­stic® Pro­jekt. Die Mesh­ta­stic® und M-Powered® Logos sind ein­ge­tra­gene Mar­ken­zei­chen der Mesh­ta­stic LLC.

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Nachsatz

Das Thema Erin­ne­rung und Auf­klä­rung bleibt ein am Anfang ste­hen­des Erfor­der­nis – leicht gesagt und schwer getan. Es erfor­dert viel Mut, viele Ideen, Mit­wir­kende, Platt­for­men und eine zuneh­mende sowie enge Ver­net­zung. Port Woling betreibt wei­ter Auf­klä­rung u. a. zu den Themen …

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