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2025-09 @ Wer die Faschisten sind
Analysen Port Woling – Die ökonomischen Bedingungen und Interessierten im System zeigen uns, wer die Faschisten sind.
WAS & WER
Den → Faschismus der Gegenwart im offiziellen Diskurs i.d.R. zu verorten mit einer Kette von Vertretern bestehend aus Trump in den USA, Meloni in Italien, der AfD in DE, Le Pen in Frankreich, PVV-Chef Geert Wilders in der Niederlande sowie weiteren ähnlich gelagerten Rechtspopulisten – ist das die ganze Wahrheit? Schauen wir, wer sie uns vorsetzt, um zu wissen, dass da was faul ist im Staate Dänemark – abgesehen von den vorgeblichen Drohnen über dänischem Himmel. Ist Faschismus eine Erscheinung von Parteien oder der Gesellschaft?
JA – der Faschismus ist “untot”. Er ist aber nicht Ausdruck von Parteien – höchstens in Widerspiegelung ihrer mehr oder weniger nazististischen Ideologien. Er ist zuerst ein praktisches Instrument der Herrschenden (Ökonomisch Macht, Tiefer Staat, Gewalten des Staates und Politische Klasse). Und – er war nie weg. Denn, er ist dem kapitalistischen System immer inhärent (innewohnend). Er ist somit eine Erscheinung der Gesellschaft des Kapitalismus in unterschiedlichen Ausprägungsgraden – je nach Entwicklungsstand der Gesellschaft.
“Der Hauptfeind des deutschen Volkes steht in Deutschland: der deutsche Imperialismus, die deutsche Kriegspartei, die deutsche Geheimdiplomatie.”1 Der Hauptfeind steht somit nicht allein in dieser oder jenen Systempartei.
Daher greift es viel zu kurz, Faschismus zuerst mit AfD und ähnlichen Parteien in EU-Ländern in Verbindung zu bringen. Wem es klar ist, dass Faschismus immer Ausdruck imperialistischer Interessen nach Absatzmärkten und Neuaufteilung der Welt war, immer eine Frage der Politischen Ökonomie war, wird das verstehen. Faschismus ist kein Fremdkörper, wie eine Partei, er ist die Hausordnung im Ausnahmezustand der Gesellschaft des Kapitalismus.
Die autoritär agierenden Parteien sind in DE nicht nur die AfD, sondern alle klassischen Parteien der Politischen Klasse. Sie dienen dem System, bereiten das Chaos, initiieren die Krisen, bauen das Fundament der ökonomischen Bedingungen des Kapitalismus, der in der Phase des Imperialismus durch seine reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals erst in den Anfängen und später im offenen → Terror einer Diktatur des Faschismus sein Werk vollzieht. Sie Alle haben die Geschwister → Militarismus und Faschismus von der Leine gelassen. Sie alle sind somit am rechten Rand der Gesellschaft angesiedelt.
Die “Melonis” und AfDler sitzen in jedem Land des Westens und harren in aller Einigkeit (JA – in Einigkeit, bei allem gespielten Zwist) mit den scheinheiligen Neoliberalen und Pseudo-Linken ihrer Rolle und Funktion im systeminhärenten Faschismus, um in der reaktionärsten Phase des Imperialismus von der Leine gelassen zu werden. Sie sind nur Platzhalter in diesem System, um die Massen weiter zu spalten. Das System aber trägt den Faschismus in sich. Die Interessierten des Staatsmonopolkapitalismus und Beteiligten am Ausüben der Macht in diesem System sind die Faschisten, die immer zu ihrem Schutz ihre Schwarzen Knüppelgarden (inkl. Anti-Antifa), NGO’s und gleichgeschalteten Gewalten für sich arbeiten lassen.
Wer aber im offenen Faschismus die Führerrolle übernimmt, entscheidet sich im in aller Geschlossenheit geführten Machtkampf dieser Systemparteien, wenn das Tor zur offenen Diktatur geöffnet wird. Wer es dann wird, ist für die unterdrückte Klasse völlig belanglos. Faschismus ist Faschismus – er hat Klassencharakter. Faschisten sind Faschisten und immer Zuträger der herrschenden Klasse im Kapitalismus. Die ökonomischen Bedingungen und Interessierten im System zeigen uns das und nicht irgendwelche olivgrünen, scheinchristlichen, pseudokratischen oder alternativen Parteinamen, die allesamt kräftig umgerührt doch nur eine braune Soße ergeben.
Und übrigens – Faschismus war weder NATIONAL (denn Faschismus hat bei den ökonomisch Interessierten des westlichen “Unwertesystems” internationalen Charakter), noch SOZIAL. Der Faschismus behauptete das immer nur von sich selbst, um eben Massen zu ködern. Er ist auch nie Links angesiedelt gewesen, wie es Demagogen behaupten. Schon gar nicht sind pseudo-demokratische Parteien der letzten Ampeln und Koalitionen in der BRD Links – wie es den politischen Kompass verdrehende Konkurrenten, die um die Macht buhlen, gelegentlich von ihren Gegnern behaupten. Linke – ja ein anderes Thema – aber im Reichentag sind wahre Linke nicht anwesend. Niemand von Denen stellt den Privatbesitz der die Gesellschaft maßgeblich tragenden Produktionsmittel und Schlüsseltechnologien in Frage. Niemand von Denen ist gegen das System – Bullshit, wer das Gegenteil behauptet. Faschisten sind das System – sie hassen nicht das Kapital, sie hassen Jene, die es in Frage stellen.
WAS & WER – KLARHEIT zum Wesen und Wirken des FASCHISMUS und der Faschisten ist fundamental, um ihm überhaupt entgegenzutreten zu können.
Im Folgenden ein kurzer Auszug aus meinem Buch → “Das FASCHISMUS-Protokoll” (aus Kapitel 12 »Die Faschisten«) darüber, wer die Faschisten sind:
“Die maßgeblichen Extremisten und Faschisten sitzen aber da Oben in den Parlamenten, in den Stühlen der Industrie-Interessenkomplexe, in den Tiefen transatlantischer Vereine, auf den Mandaten vereinnahmter Organisationen. Sie waren und sind der Hauptfeind der menschlichen und hierzulande der deutschen Gesellschaft. Es sind die ökonomischen Eliten des westlichen und deutschen Imperialismus, die Köpfe der deutschen Kriegsparteien, die deutsche, so unverfrorene Diplomatie, die verwobenen multinationalen Faschisten der Ex-Kolonialmächte. Diese Faschisten rufen zum Locken der Massen nationale Parolen, sind aber für ihre eigentlichen Ziele international aufgestellt und organisiert.
Faschisten nur als gewalttätige Terroristen im Auftrag des autoritären, bürgerlichen Repressionsregimes zu sehen – unter Umständen sie nur uniformierten Sturmbrigaden oder Anti-Antifa’s zuzuordnen -, ließe ökonomischen Ursachen, Bedingungen und Macher außen vor. Es gilt auch die treibenden ökonomischen, ideologischen und diktatorischen Elemente und Aspekte der Faschisten auszumachen.
Die Faschisten im Faschismus in seinen Anfängen und in der offenen Diktatur – der außerordentliche, höchst gefährliche und furchtbare Feind der Werktätigen und Unterdrückten – sind die Eliten des obersten Finanzkapitals und ihre politischen Tentakeln in den asozialen Kriegsparteien. Es sind die Extremisten da Oben mit ihren gleichgeschalteten Gewalten des Staates. Es sind Jene, die sich immer ihrer Risiken bewusst sind, dass auch ihre Existenz auf dem Spiel steht, die trotzdem im kollabierenden Imperialismus zum Äußersten gezwungen, und zu jedem Risiko bereit sind. Es sind die Pseudodemokraten der das politische Chaos veranstaltenden Parteien (wie Ende Zwanziger, Anfang Dreißiger des 20. Jh.) und heute die Rechtsextremisten und Pseudodemokraten der Politischen Klasse von Pseudolinks über Olivgrün bis Scheinchristen2. Es sind Jene, die damals und heute die Anfänge des Faschismus in allen Aspekten vollzogen haben, Jene, die uns heute zeigen, wie es geschah.
Faschisten sind die Abschaffer demokratischer Regeln, um das Raubtier-Kapital von der Leine zu lassen.
Und vergessen wir bei der Benennung der Faschisten nicht die fleißigen Untertanen – jene Befehlsempfänger mit Rückenproblemen vom vielen Jawohl-Bücken und Hackenschlagen. Es sind Jene in den gleichgeschalteten Gewalten des Staates, die nicht den Souverän, sondern ohne Empathie und Skrupel zuerst das faschistische System und die Gewalten untereinander am Leben erhalten. Auch unter diesen Untertanen gab und gibt es besonders Beflissentliche, die ihrer “Völkischen Treuepflicht” mit besonderer Brutalität und Unmenschlichkeit folgten. So zu jeder Zeit faschistischen Handlanger in Robe, z. B. die Richter der NS-Zeit in Sondergerichten wie dem Volksgerichtshof3, die in Schnellverfahren etwa 18.000 Verurteilten vornahmen, davon 5.200 Todesurteile.
Die Faschisten waren und sind die Kollaborateure4 des Systems, kriegerischer Eroberer und Genozid-Täter, Helfershelfer jeder Form, Hasserzeuger ethnisch-religiöser Gruppen (wie der Juden oder Slawen) und auch die Kollaborateure der faschistischen Wehrmacht in den besetzten Gebieten Europas und der Sowjetunion. Damals waren es u. a. die allerschlimmsten Verbrechen vollziehenden Bandera-Einheiten. Heute nennen ihre faschistischen Verehrer (der ukrainischen Behörden) in Kiew eine zentrale Straße nach → Babyn Jar “Bandera-Prospekt” – nach Stephan Bandera, dessen Anhänger den Faschisten der deutschen Wehrmacht bei der Vernichtung von mehr als 30.000 jüdischen Männern, Frauen und Kindern in der Schlucht von Babyn Jar am 29. und 30. September 1941 halfen. In der Gegenwart leben die Banderisten fort als Faschisten in ukrainischen Uniformen der 12. Spezialbrigade Asow.
Und wer diese Faschisten befördert, unterstützt, verehrt und ihnen hofiert (wie seit 2014 in der Ukraine), muss sich selbst gefallen lassen, als Faschist angesehen zu werden – auch in Deutschland.
Die Großbourgeoisie liebt diese Faschisten vorgeblich nicht, so wenig wie eine Rezession – trotzdem benötigt sie Beides. Der gestrige „Abgott des Kleinbürgertums“5, der Faschist von damals und heute, wandelt sich letztlich „in den Gendarmen des Kapitals“.
Die Faschisten sind zuerst nicht Einzelpersonen, sondern primär ideologiebasierte Bewegungen – von der Basis bis zu den Erzeugern, den politisch und ökonomisch Mächtigen. Es sind die am meisten terroristischen, reaktionären, chauvinistischen und militaristischen Kräfte.
Faschisten entsprangen damals und entspringen heute nicht den Traditionen der deutschen Arbeiterbewegung, auch nicht der Bewegung für Demokratie, Soziales und Frieden. Sie schmückten sich nur mit deren Losungen, um Massenwirksamkeit zu erlangen.”
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Quelle / Erklärung
(1) Quelle: Zitat, Karl Liebknecht, Einde O’Callaghan für Marxists’ Internet Archive, Karl Liebknecht, Ausgewählte Reden und Aufsätze, Flugblatt, Der Hauptfeind steht im eigenen Land, Mai 1915, Berlin 1952, S.296-301
(2) Begriffserklärung “Pseudodemokraten, Pseudolinks, Olivgrüne, Scheinchristen”: Eigenbegriffe des Autors, Sinnbild demagogischer Parteinamen und deren eigentlichen Funktion
(3) Begriffserklärung und Quelle Volksgerichtshof: seit dem 24.04.1934 Sondergericht zur Aburteilung von Hoch- und Landesverrat gegen den Staat des Hitlerfaschismus, nach dem Reichstagsbrand am 27.02.1933 geschaffen, mit dem “Gesetz zur Aburteilung von Hoch- und Landesverrat” vom 24.04.934; Quelle: LEMO, Lebendiges Museum Online, NS-Regime, Innenpolitik, Der Volksgerichtshof
(4) Begriffserklärung “Kollaborateur”: Bezogen auf die Rollen in einem antagonistischen, gesellschaftlichen System – Jemand, der mit dem bzw. für das System gegen die Interessen des eigenen Landes, der eigenen Gesellschaft zusammenarbeitet
(5) Quelle: Bezeichnung nach Leo Trotzki, Marxists’ Internet Archive, Marxisten, Leo Trotzki, Der einzige Weg, II. Bourgeoisie, Kleinbürgertum und Proletariat; aus der Sitzung der polnischen Kommission des Exekutivkomitees der Komintern am 2. Juli 1926
Nachsatz
Das Thema Erinnerung und Aufklärung bleibt ein am Anfang stehendes Erfordernis – leicht gesagt und schwer getan. Es erfordert viel Mut, viele Ideen, Mitwirkende, Plattformen und eine zunehmende sowie enge Vernetzung. Port Woling betreibt weiter Aufklärung u.a. zu den Themen …
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